Sternsucher v1.8

GitHub-Projekte nach Sternen finden · Handbuch · Stand 15.09.2026
Autor: Bernhard Lickert, entwickelt mit Claude (Anthropic)

1. Wozu das Programm da ist

Auf GitHub liegen Millionen offener Programme. Wer dort etwas Bestimmtes sucht – ein Sicherungswerkzeug, einen PDF-Editor, eine Bildbearbeitung –, bekommt über die Website zwar Treffer, muss die Sortierung aber jedes Mal von Hand umstellen und kann Ergebnisse nicht ohne Weiteres mitnehmen.

Sternsucher nimmt diese Arbeit ab: Suchbegriff eingeben, gegebenenfalls Sprache und Mindestanzahl an Sternen festlegen – und die Trefferliste erscheint bereits nach Sternen sortiert. Ein Doppelklick öffnet das Projekt im Browser, und die ganze Liste lässt sich als Tabelle oder als HTML-Seite speichern.

2. Starten – welche Datei wofür

Der empfohlene Weg: Sternsucher_v1.8.exe

Das ist die fertig gebaute Programmdatei. Sie enthält alles, was das Programm zum Laufen braucht – die Python-Laufzeitumgebung und die gesamte Qt-Oberflächenbibliothek sind bereits eingepackt. Deshalb gilt:

Wichtig: Weiterzugeben oder zu verschieben ist immer der gesamte Ordner Sternsucher, nicht nur die EXE-Datei allein. Neben der EXE liegt ein Unterordner _internal mit den Programmbibliotheken; ohne ihn startet die EXE nicht. (Das ist die Bauform „onedir". Eine Einzeldatei wäre zwar bequemer zu verschicken, müsste aber bei jedem Start die komplette Qt-Bibliothek in einen temporären Ordner auspacken – der Start dauert dann spürbar länger.)

Die anderen Startwege

DateiWofürVoraussetzung
Sternsucher_v1.8.exe Normaler Gebrauch. Empfohlen. keine
sternsucher_v1_8.pyw Start aus dem Quellcode ohne Konsolenfenster. Python + PyQt6
start_sternsucher_v1_8.bat Start aus dem Quellcode mit Konsolenfenster – zeigt Fehlermeldungen an und installiert PyQt6 bei Bedarf nach. Für die Fehlersuche. Python
build_sternsucher_v1_8.bat Baut die EXE neu. Nur nötig, wenn am Quellcode etwas geändert wurde. Python + PyInstaller
test_sternsucher_v1_8.bat Selbsttest. Prüft die Programmlogik und – falls PyQt6 vorhanden ist – auch den Aufbau der Oberfläche. Es erscheint dabei kein Fenster. Python

3. Bedienung

  1. Suchbegriff eingeben in das große Feld oben, etwa pdf editor, backup oder markdown editor. Englische Begriffe führen meist zu deutlich mehr Treffern, weil die allermeisten Projektbeschreibungen auf Englisch verfasst sind.
  2. Eingabetaste drücken oder auf Suchen klicken.
  3. Trefferliste lesen. Sie ist voreingestellt nach Sternen sortiert, das meistbeachtete Projekt steht oben.
  4. Sortierung ändern durch Klick auf einen Spaltenkopf – etwa auf Zuletzt aktiv, um die am besten gepflegten Projekte nach oben zu holen.
  5. Projekt öffnen per Doppelklick auf die Zeile. Der Standardbrowser öffnet die GitHub-Seite.
  6. Download holen per Doppelklick auf die Spalte Download – siehe Abschnitt 8.
  7. Rechtsklick auf eine Zeile öffnet ein Menü mit Projektseite, Releases, Quellcode-ZIP und den zugehörigen Adressen zum Kopieren.

Die Maus kurz über einem Projektnamen stehen zu lassen, blendet einen Hinweis mit voller Beschreibung, den GitHub-Themen und – bei eingeschalteten ähnlichen Begriffen – dem Suchbegriff ein, über den das Projekt gefunden wurde.

Die Statuszeile unten

Ganz unten gibt es genau eine Zeile: links stehen die Meldungen des Programms (Trefferzahl, verwendete Suchbegriffe, verbleibendes Kontingent, Fehler), rechts der Fortschrittsbalken und die Knöpfe CSV speichern, HTML speichern und Handbuch. Ist eine Meldung zu lang für die Zeile, zeigt sie vollständig, wer die Maus kurz darüber stehen lässt.

Tastenkürzel

TasteWirkung
EingabeSuche starten
F1Dieses Handbuch öffnen
Strg+EAls CSV speichern
Strg+HAls HTML speichern
Strg+QProgramm beenden

4. Die Filter im Einzelnen

FilterBedeutung
Sprache Programmiersprache, in der das Projekt überwiegend geschrieben ist. Die Liste ist frei beschreibbar – auch nicht aufgeführte Sprachen lassen sich eintippen.
mind. Sterne Blendet alles unterhalb dieser Sternzahl aus. 50 ist eine brauchbare Voreinstellung: darunter liegen überwiegend private Übungsprojekte. Bei sehr speziellen Themen lohnt es, den Wert auf 0 zu setzen.
aktiv Wann zuletzt etwas am Projekt geändert wurde. Der wichtigste Filter überhaupt – siehe Abschnitt 10.
Thema Ein GitHub-Schlagwort („topic"), das Projekte selbst vergeben, etwa cli, self-hosted oder machine-learning. Trifft genauer als ein Suchbegriff, setzt aber voraus, dass das Projekt das Schlagwort gesetzt hat.
sortieren nach Womit GitHub die Treffer ordnet, bevor sie übertragen werden. Nicht zu verwechseln mit dem Klick auf einen Spaltenkopf: der sortiert nur die bereits geladene Liste um.
max. Treffer Wie viele Ergebnisse geholt werden. Je 100 Treffer wird eine Anfrage an GitHub gestellt – 500 Treffer verbrauchen also fünf von zehn Anfragen der Minute (siehe Abschnitt 6). Jeder mitgesuchte ähnliche Begriff kostet eine weitere Anfrage (Abschnitt 5).
nur mit Lizenz Nur Projekte mit hinterlegter Lizenz. Ohne Lizenz ist eine Nutzung streng genommen urheberrechtlich ungeklärt – für den dienstlichen Einsatz ein sinnvoller Filter.
archivierte ausblenden Archivierte Projekte hat der Autor ausdrücklich stillgelegt: keine Fehlerbehebung mehr, keine Sicherheitsaktualisierungen. Voreingestellt ausgeblendet.
auch ähnliche Begriffe Sucht zusätzlich nach verwandten englischen Stichwörtern – jeder davon als eigene Suche, siehe Abschnitt 5. Voreingestellt an.
nur im Projektnamen suchen Sucht den Begriff nur im Namen, nicht in der Beschreibung. Liefert wenige, dafür sehr genaue Treffer.

Die zuletzt benutzten Filter werden beim Beenden gemerkt und stehen beim nächsten Start wieder da.

5. Ähnliche Begriffe mitsuchen

Projektbeschreibungen auf GitHub sind fast ausnahmslos englisch. Wer Bildbearbeitung eingibt, findet deshalb so gut wie nichts – image editor dagegen hunderte Projekte. Genau diese Lücke schließt das Häkchen auch ähnliche Begriffe.

Beispiel. Eingegeben: bildbearbeitung.
Das Programm stellt dann mehrere getrennte Suchen:
bildbearbeitung · "image editor" · "photo editor" · "image processing"

Die Ergebnisse werden zu einer Liste zusammengeführt: Projekte, die über mehrere Begriffe gefunden wurden, erscheinen nur einmal; danach wird nach der gewählten Sortierung (voreingestellt: Sterne) geordnet und auf max. Treffer gekürzt. Der eigene Wortlaut wird immer mitgesucht – deutschsprachige Projekte fallen also nicht hinten herunter.
Warum getrennte Suchen? Bis Version 1.7 wurden alle Begriffe in eine Abfrage mit „OR" gepackt ((bildbearbeitung OR "image editor" …)). Diese Abfrage lieferte in der Praxis null Treffer. Getrennte Suchen sind gewöhnliche GitHub-Syntax und funktionieren verlässlich.

Der Preis: Jeder ähnliche Begriff kostet eine eigene Anfrage. Bei bildbearbeitung mit drei hinterlegten Stichwörtern sind es vier Anfragen statt einer – von zehn pro Minute ohne Token. Zwei solche Suchen kurz hintereinander können das Minutenkontingent also schon ausschöpfen (Abschnitt 6).

Wie viel jeder Begriff kostet

Was das Programm mitsucht, bleibt sichtbar

Nach jeder Suche nennt die Statuszeile die Trefferzahl je Begriff („87 Treffer aus 4 Suchen (bildbearbeitung 0 · image editor 1.234 · …)"). So ist sofort erkennbar, welcher Begriff überhaupt etwas gebracht hat. Findet die Suche gar nichts, stehen die tatsächlich gesendeten Abfragen in der Statuszeile. Die vollständigen Abfragen stehen außerdem im Kopf jeder gespeicherten HTML-Seite, und die CSV-Datei hat eine Spalte Gefunden über.

Wenn einer der Abrufe scheitert

Scheitert eine einzelne Suche (etwa weil GitHub einen Begriff ablehnt), macht das Programm mit den übrigen weiter und meldet den Fehler. Ist das Kontingent erschöpft, stellt es keine weiteren Anfragen mehr; was bis dahin geladen war, bleibt in der Tabelle stehen.

Wann das Häkchen nichts tut

Eingabehilfe

Das Suchfeld schlägt beim Tippen die bekannten Begriffe vor. Seit Version 1.8 erscheinen dabei auch die englischen Entsprechungen, jeweils mit dem deutschen Begriff dahinter:

bildbearbeitung
image editor  ·  bildbearbeitung
photo editor  ·  bildbearbeitung

Wer bild eintippt, sieht also sofort, dass sich image editor anbietet. Beim Auswählen wird nur der Teil vor dem Punkt eingesetzt – im Suchfeld steht dann image editor, ohne den deutschen Zusatz.

Eigene Begriffe ergänzen

Die Liste liegt als sternsucher_synonyme.json neben dem Programm und lässt sich mit jedem Texteditor erweitern. Aufbau:

{
  "bildbearbeitung": ["image editor", "photo editor"],
  "mein begriff":    ["englisches stichwort", "noch eines"]
}

Nach dem Bearbeiten das Programm neu starten – die Datei wird beim Start eingelesen. Höchstens fünf Stichwörter je Begriff werden mitgesucht. Das hat zwei Gründe: Jedes weitere Stichwort holt erfahrungsgemäß Projekte herein, die mit dem ursprünglichen Anliegen wenig zu tun haben – und jedes kostet eine eigene Anfrage. Stichwörter aus mehreren Wörtern (image editor) werden als Wortfolge gesucht, also in Anführungszeichen.

Wenn die Datei fehlt oder beschädigt ist, arbeitet das Programm ohne Synonyme weiter – das Häkchen bleibt dann wirkungslos, aber nichts bricht ab. Eine unbrauchbare Datei lässt sich also einfach löschen; eine Notfassung ist zusätzlich im Programm eingepackt.

6. Grenzen der GitHub-Suche

Diese Grenzen setzt GitHub, nicht das Programm. Sie sind unveränderlich:

GrenzeWertBedeutung im Alltag
Anfragen ohne Token 10 pro Minute Rund zehn Suchen zu je 100 Treffern pro Minute – ohne ähnliche Begriffe. Mit ähnlichen Begriffen kostet eine Suche mehrere Anfragen (Abschnitt 5); dann reicht es für zwei bis drei Suchen pro Minute.
Anfragen mit Token 30 pro Minute Siehe Abschnitt 7.
Treffer je Suche höchstens 1.000 Auch wenn GitHub 40.000 Treffer meldet, lassen sich nur die ersten 1.000 abrufen. Die Statusleiste weist darauf hin. Abhilfe: enger filtern, nicht mehr Treffer anfordern.
Treffer je Abruf 100 Deshalb kosten 500 Treffer fünf Anfragen.

Ist das Kontingent erschöpft, meldet das Programm das im Klartext und nennt die Wartezeit. Es hilft dann nur warten – oder ein Token hinterlegen.

7. Zugriffstoken (optional)

Kurz gesagt: Ein Token ist nicht erforderlich. Ohne Token funktioniert alles, nur mit einem kleineren Kontingent (10 statt 30 Anfragen pro Minute).

Wer trotzdem eins hinterlegen will:

  1. Auf github.com/settings/tokens ein Token erzeugen („Generate new token", klassische Variante genügt).
  2. Keinen einzigen Haken bei den Berechtigungen setzen. Für die reine Suche in öffentlichen Projekten braucht es keine. Ein Token ohne Berechtigungen kann nichts lesen und nichts ändern, was nicht ohnehin öffentlich ist.
  3. Im Programm Bearbeiten → Zugriffstoken öffnen, das Token einfügen, bei Bedarf speichern ankreuzen.
Zur Speicherung: Wird das Token gespeichert, landet es in der Datei sternsucher.json neben dem Programm – dort lediglich unkenntlich gemacht (Base64), nicht verschlüsselt. Wer Zugriff auf die Datei hat, kann es auslesen. Genau deshalb: nur ein Token ohne Berechtigungen verwenden. Auf einem fremden oder geteilten Rechner den Haken besser nicht setzen.

8. Download-Spalte: Programme holen

Die Spalte Download führt direkt dorthin, wo ein Projekt seine fertigen Programme ablegt. Ein Doppelklick auf den blauen Eintrag Releases öffnet die Releases-Seite des Projekts im Browser.

Zwei Wege, und wofür sie taugen

WegWas dort liegtWann sinnvoll
Releases
(Doppelklick auf die Spalte)
Fertige, vom Autor gebaute Programme: .exe, .msi, .zip, Installationspakete. Meist mit Versionsnummer und Änderungsnotizen. Der Normalfall. Wer ein Programm benutzen und nicht selbst bauen will, sucht hier.
Quellcode als ZIP
(Rechtsklick → Menü)
Der komplette Quelltext des Hauptzweigs als ZIP-Datei. Gibt es bei jedem Projekt. Wenn es keine Releases gibt, wenn der Quelltext interessiert, oder wenn das Programm ohnehin selbst gebaut werden muss.
Wichtige Einschränkung: Ob ein Projekt überhaupt Releases veröffentlicht, verrät die Suchschnittstelle von GitHub nicht. Das ließe sich nur mit einer zusätzlichen Anfrage pro Treffer klären – bei zehn erlaubten Anfragen pro Minute völlig ausgeschlossen. Der Verweis wird deshalb immer angeboten. Führt er auf eine leere Seite, hat dieses Projekt schlicht keine Releases; dann bleibt der Weg über den Quellcode.
Das Programm lädt selbst nichts herunter. Beide Wege öffnen nur den Browser; der fragt wie gewohnt, wohin gespeichert werden soll. Sternsucher schreibt nichts ungefragt auf die Festplatte.
Und der wichtigste Satz dieses Abschnitts: Ein Download von GitHub ist Software aus fremder Hand. Weder GitHub noch dieses Programm prüfen sie auf Schadcode. Sterne sagen nichts über Sicherheit aus (Abschnitt 10). Vor dem Ausführen gilt dasselbe wie bei jedem Download aus dem Netz: Herkunft ansehen, Virenscanner laufen lassen, im Zweifel bleiben lassen.

In der CSV- und der HTML-Ausgabe sind beide Adressen als eigene Spalten enthalten, in der HTML-Ausgabe direkt anklickbar.

9. Speichern als CSV und HTML

CSV – für Excel und Tabellenkalkulationen

Strg+E oder der Knopf CSV speichern. Die Datei verwendet Semikolon als Trennzeichen und UTF-8 mit Kennung, damit Excel die Umlaute auf Anhieb richtig anzeigt und die Spalten korrekt trennt – ein Doppelklick auf die Datei genügt, der Importassistent ist nicht nötig.

HTML – zum Lesen und Weitergeben

Strg+H oder HTML speichern. Erzeugt eine eigenständige Seite mit klickbaren Links, die sich in jedem Browser öffnen und per E-Mail weitergeben lässt. Die verwendete Suchabfrage – bei ähnlichen Begriffen alle getrennten Abfragen – steht im Kopf der Seite, sodass später nachvollziehbar bleibt, wonach gesucht wurde.

10. Was Sterne aussagen – und was nicht

Ein Stern auf GitHub ist ein Lesezeichen. Jemand hat das Projekt einmal interessant gefunden. Daraus folgt:

Sterne zeigenSterne zeigen NICHT
dass viele Menschen das Projekt bemerkt haben ob es heute noch funktioniert
eine gewisse Verbreitung ob es gepflegt wird
dass es vermutlich schon länger existiert ob es sicher ist
  ob die Qualität stimmt

Sterne werden fast nie wieder entfernt. Ein Projekt, das 2019 aufgegeben wurde, behält seine 20.000 Sterne für immer – und steht damit dauerhaft über einem aktiv gepflegten Projekt mit 300 Sternen, das die bessere Wahl wäre.

Praktische Empfehlung: Den Filter aktiv auf „im letzten Jahr" stellen (Voreinstellung sind zwei Jahre). Anschließend die Spalte Zuletzt aktiv anklicken. Erst dann ist die Liste wirklich aussagekräftig. Wer Software beruflich einsetzt, sollte zusätzlich nur mit Lizenz ankreuzen.

11. Dateien im Programmordner

DateiInhalt
Sternsucher_v1.8.exe Das fertige Programm (nach dem Bauen im Ordner dist\Sternsucher).
sternsucher_v1_8.py Quellcode der Oberfläche.
sternsucher_kern_v1_8.py Quellcode der Programmlogik: Suchabfragen, Auswertung, Speichern. Bewusst von der Oberfläche getrennt, damit sich die Logik ohne installiertes Qt vollständig prüfen lässt.
sternsucher_v1_8.pyw Startet den Quellcode ohne Konsolenfenster.
test_sternsucher_v1_8.py Selbsttest (134 Prüfungen ohne PyQt6, 147 mit PyQt6).
sternsucher_v1_8.spec Bauanweisung für PyInstaller.
sternsucher.ico Das Programmsymbol. Wird beim Bauen in die EXE eingebettet und zusätzlich mitgepackt, damit das laufende Programm es als Fenstersymbol verwenden kann.
icon\mache_icon.py Erzeugt das Symbol neu – als .ico mit allen Größen und als PNG von 64 bis 1024 Pixeln. Braucht das Paket Pillow (py -m pip install Pillow).
sternsucher_synonyme.json Die Liste der ähnlichen Begriffe. Kann mit jedem Texteditor erweitert werden – siehe Abschnitt 5.
sternsucher.json Entsteht beim ersten Start: zuletzt benutzte Filter, bei Bedarf das Token. Kann jederzeit gelöscht werden – dann gelten wieder die Voreinstellungen.
Sternsucher_Handbuch.html Diese Datei. Muss neben der EXE liegen, damit F1 funktioniert.

12. Wenn etwas nicht funktioniert

„Keine Verbindung zu GitHub möglich"

Internetverbindung prüfen. In Firmennetzen blockiert häufig eine Firewall oder ein Proxy den Zugriff auf api.github.com – die Website github.com im Browser zu erreichen bedeutet nicht zwingend, dass auch die Schnittstelle erreichbar ist.

„Das Anfragekontingent ist erschöpft"

Die angegebene Zeit abwarten. Tritt es häufig auf: weniger Treffer je Suche anfordern, ein Token hinterlegen (Abschnitt 7) oder für schnelle Folgesuchen auch ähnliche Begriffe abschalten – jeder ähnliche Begriff kostet eine eigene Anfrage.

„GitHub konnte die Suchabfrage nicht verarbeiten"

Meist ein zu allgemeiner Suchbegriff. Begriff genauer fassen oder einen Filter ergänzen.

Keine Treffer, obwohl es das Gesuchte geben müsste

Zuerst in der Statuszeile nachsehen, welche Abfrage tatsächlich gesendet wurde – sie steht dort bei null Treffern ausdrücklich. Dann der Reihe nach: auch ähnliche Begriffe einschalten – englischen Begriff probieren – mind. Sterne auf 0 setzen – aktiv auf „egal" stellen – nur im Projektnamen suchen abwählen.

Die EXE startet nicht

Wurde der gesamte Ordner kopiert, einschließlich _internal? Manche Virenscanner sperren frisch gebaute PyInstaller-Programme vorsorglich – im Zweifel den Ordner in der Ausnahmeliste eintragen.

Etwas verhält sich seltsam

test_sternsucher_v1_8.bat starten. Der Selbsttest prüft die Programmlogik durch und meldet, wo es klemmt. Alternativ das Programm über start_sternsucher_v1_8.bat starten – dort bleibt ein Konsolenfenster offen, in dem Fehlermeldungen sichtbar werden.

13. Versionshistorie

VersionDatumÄnderungen
1.8 15.09.2026 Fehlerbehebung: ähnliche Begriffe fanden nichts. Mit eingeschaltetem Häkchen lieferte etwa bildbearbeitung eine leere Liste. Die Begriffe steckten in einer einzigen Abfrage mit „OR", die GitHub nicht wie gedacht verarbeitete. Jetzt wird jeder Begriff getrennt gesucht, die Ergebnisse werden zusammengeführt, Doppelte entfernt und nach Sternen geordnet (Abschnitt 5). Jeder ähnliche Begriff kostet eine Anfrage; reicht das Minutenkontingent nicht, werden Begriffe weggelassen und genannt.
Außerdem: Bei null Treffern zeigt die Statuszeile die tatsächlich gesendete Abfrage. Unten gibt es nur noch eine Infozeile, die Knöpfe sitzen rechts darin. Die Eingabehilfe schlägt auch englische Begriffe vor (image editor · bildbearbeitung) und ist schmaler, sodass sie die Filter nicht mehr verdeckt. Das Feld Thema wird nicht mehr unnötig breit gezogen. CSV-Ausgabe mit neuer Spalte Gefunden über.
1.7 14.09.2026 Nachbesserung zu 1.6, ohne Änderung am Programm selbst: zwei fehlerhafte Prüfungen berichtigt. Sie liefen in einer Lage, die es beim Benutzer gar nicht gibt (Synonymliste nicht auffindbar), und benutzten eine unvollständig nachgebaute Hilfsklasse. Zusätzlich prüft der Selbsttest jetzt schon ohne installiertes PyQt6, ob die Oberfläche und ihre Hilfsklassen zusammenpassen.
1.6 14.09.2026 Neu: ähnliche Begriffe mitsuchen (Abschnitt 5). Ein Häkchen bei den Filtern, voreingestellt an, erweitert die Suche um verwandte englische Stichwörter – „Bildbearbeitung" findet damit auch image editor. Die Liste liegt als bearbeitbare Datei neben dem Programm. Das Suchfeld schlägt die bekannten Begriffe beim Tippen vor.
Außerdem: Nach dem Bauen werden die EXE-Reste im Zwischenordner build entfernt. Sie hießen genauso wie das fertige Programm, ließen sich anklicken und scheiterten mit „Failed to load Python DLL" – eine unnötige Stolperfalle.
1.5 14.09.2026 Programmsymbol. Ein Lupenglas, das einen Ausschnitt Sternenhimmel zeigt – viele kleine Funkeln, einer davon groß und golden hervorgehoben. Es erscheint an der EXE im Explorer, in der Taskleiste, im Startmenü, links oben in der Titelzeile und beim Fensterwechsel mit Alt+Tab. Das Symbol ist nicht gezeichnet, sondern berechnet: icon\mache_icon.py erzeugt es aus geometrischen Grundformen und lässt sich jederzeit erneut aufrufen, auch für andere Größen. Für kleine Darstellungen (16 bis 24 Pixel) wird eine kräftigere Fassung gezeichnet, weil feine Linien dort zu Matsch würden.
1.4 13.09.2026 Fehlerbehebung: In 1.3 zeigte die Spalte Download „1", „2", „3" statt Releases. Ursache war die in 1.3 eingebaute Sortierhilfe: der Sortierwert lag in einem Datenfeld, das Qt mit dem angezeigten Text verknüpft, und überschrieb ihn dadurch. Sortierwert und Anzeige sind jetzt getrennt; eine zusätzliche Prüfung stellt sicher, dass der Text auch nach dem Sortieren stehen bleibt.
1.3 13.09.2026 Nachbesserung zu 1.2, ohne Änderung an der Bedienung. Die in 1.2 neu eingebauten Verhaltensweisen waren nicht durch Prüfungen abgesichert – das ist nachgeholt (71 statt 67 Prüfungen, dazu acht weitere, die nur mit installiertem PyQt6 laufen). Außerdem werden die Download-Adressen jetzt unmittelbar am Tabelleneintrag geführt statt über den Projektnamen nachgeschlagen, und ein Klick auf den Spaltenkopf Download stellt die von GitHub gelieferte Reihenfolge wieder her, statt die Liste willkürlich zu mischen.
1.2 13.09.2026 Neu: Spalte Download mit Verweis auf die Releases-Seite; im Rechtsklick-Menü zusätzlich der Quellcode als ZIP. Beide Adressen stehen auch in der CSV- und HTML-Ausgabe.
Fehlerbehebungen: (1) Scheiterte ein Abruf beim Blättern, wurden bisher alle bereits geladenen Treffer verworfen – bei 1.000 angeforderten Treffern ein realistischer Fall, weil das genau zehn Anfragen sind. Jetzt bleibt erhalten, was geladen wurde, und der Grund des Abbruchs wird gemeldet. (2) Der Fehlercode 403 wurde ausnahmslos als „Kontingent erschöpft" gedeutet; GitHub verwendet ihn auch für andere Ursachen. Jetzt wird anhand des verbleibenden Kontingents unterschieden. (3) Nach einem Abbruch meldete die Statusleiste irreführend „Keine Treffer". (4) Beendete Suchvorgänge werden jetzt freigegeben statt sich über die Sitzung anzusammeln.
1.1 13.09.2026 Fehlerbehebung: Die Trefferliste stand nach jeder Suche auf dem Kopf – das Projekt mit den wenigsten Sternen stand oben, und die laufende Nummer lief rückwärts. Ursache: Qt sortiert eine Tabelle in dem Moment, in dem die Sortierung eingeschaltet wird, nach dem gerade eingestellten Sortieranzeiger – und der steht von Haus aus auf der ersten Spalte (#) absteigend. Der Anzeiger wird jetzt vorher ausdrücklich auf aufsteigend gestellt, sodass die von GitHub gelieferte Reihenfolge erhalten bleibt. Zwei neue Prüfungen verhindern einen Rückfall.
1.0 13.09.2026 Erste Fassung. Suche nach Begriff, Sprache, Thema, Mindest-Sternen und letzter Aktivität; Sortierung nach Sternen, Forks, letzter Aktualisierung oder offenen Meldungen; Trefferliste mit Spaltensortierung; Öffnen im Browser; Speichern als CSV und HTML; optionales Zugriffstoken; Anzeige des verbleibenden Anfragekontingents.