Markdown-Editor-BL

WYSIWYG-Markdown-Editor — Version 2.5

Inhalt

1. Programm starten 2. Eigene EXE-Datei bauen 3. Windows-Integration (Rechtsklick & Standardprogramm) 4. Das WYSIWYG-Prinzip 5. Menü und Symbolleiste 6. Unterstützte Markdown-Elemente 7. Dateien öffnen, speichern, exportieren 8. Tastenkürzel 9. Bekannte Grenzen 10. Versionsverlauf 11. Autor, Copyright, Haftungsausschluss

1. Programm starten

Empfohlener Startweg: Markdown-Editor-BL.exe
Die EXE-Datei ist eigenständig lauffähig — es muss kein Python separat installiert sein. Einfach im Ordner dist (nach dem Bauen, siehe Abschnitt 2, oder aus dem gelieferten ZIP-Paket) auf Markdown-Editor-BL.exe doppelklicken. Diese Datei kann an einen beliebigen Ort verschoben oder z. B. auf den Desktop verknüpft werden.

Alternative: Direktstart mit Python

Für alle, die lieber mit installiertem Python arbeiten (z. B. um den Code selbst zu verändern), liegt start_Markdown-Editor-BL.bat bei. Ein Doppelklick prüft, ob Python vorhanden ist, installiert bei Bedarf automatisch die beiden benötigten Bibliotheken markdown und reportlab nach und startet danach das Programm. Vorausgesetzt wird Python 3 (z. B. von python.org) mit aktiviertem Häkchen „Add python.exe to PATH“ bei der Installation.

2. Eigene EXE-Datei bauen

Die mitgelieferte Markdown-Editor-BL.exe kann jederzeit neu erzeugt werden — z. B. nach eigenen Anpassungen am Code, oder wenn nur die .py-Datei vorliegt.

  1. Python 3 installieren (siehe oben), falls noch nicht vorhanden.
  2. Doppelklick auf build_Markdown-Editor-BL.bat.
  3. Das Skript installiert automatisch pyinstaller, markdown und reportlab und baut anschließend die EXE.
  4. Ergebnis: Ordner dist mit Markdown-Editor-BL.exe, Handbuch.html und icon.ico. Dieser Ordner ist komplett eigenständig und kann weitergegeben/verschoben werden.

Was ist eine EXE und warum ist sie der empfohlene Weg? Eine EXE-Datei bündelt das Programm zusammen mit einer eigenen, in sich geschlossenen Python-Umgebung. Dadurch entfällt jede Installation oder Versionsprüfung von Python auf dem Zielrechner — die Datei funktioniert „einfach so“, genau wie jedes andere Windows-Programm auch.

3. Windows-Integration (Rechtsklick & Standardprogramm)

Damit Markdown-Editor-BL direkt aus dem Explorer heraus nutzbar ist — ohne das Programm jedes Mal manuell zu öffnen und die Datei dann per „Datei → Öffnen“ zu laden — gibt es ein eigenständiges, projektübergreifendes Werkzeug: Windows-Programm-Registrieren.bat. Es liegt nicht in diesem ZIP, sondern zentral im Ordner Werkzeuge deiner Claude-Projekte-Ablage, weil es für jedes deiner Programme wiederverwendbar ist (nicht nur für Markdown-Editor-BL) — separat mit eigenem Handbuch ausgeliefert.

Für Markdown-Editor-BL konkret einrichten

  1. Zuerst Markdown-Editor-BL.exe bauen bzw. aus dem ZIP-Paket bereitstellen (siehe Abschnitt 1/2).
  2. Windows-Programm-Registrieren.bat (aus dem Werkzeuge-Ordner) starten und Menüpunkt [1] Programm registrieren wählen.
  3. Im Auswahlfenster Markdown-Editor-BL.exe auswählen.
  4. Als Dateiendung(en) eingeben: .md .markdown
  5. Als Anzeigename kann der Vorschlag „Mit Markdown-Editor-BL öffnen“ einfach mit Enter übernommen werden.

Danach steht sofort ein direkter Rechtsklick-Eintrag „Mit Markdown-Editor-BL öffnen“ für .md-/.markdown-Dateien zur Verfügung, und Markdown-Editor-BL erscheint im „Öffnen mit“-Auswahlfenster.

Standardprogramm festlegen — letzter Schritt bleibt manuell: Aus Sicherheitsgründen lässt Windows (seit Windows 8) grundsätzlich kein Skript und kein Programm zu, den Standard-Editor für einen Dateityp automatisch zu setzen — das würde Schadsoftware Tür und Tor öffnen, um sich unbemerkt als Standardprogramm einzunisten. Um Markdown-Editor-BL als Standard für .md-Dateien festzulegen (Doppelklick öffnet dann direkt den Editor), einmalig von Hand: Rechtsklick auf eine .md-Datei → „Öffnen mit“ → „Andere App wählen“ → Markdown-Editor-BL auswählen → Häkchen bei „Immer diese App zum Öffnen von .md-Dateien verwenden“ setzen → OK. Der Rechtsklick-Eintrag funktioniert dagegen sofort, ganz ohne diesen zusätzlichen Schritt.

Über Menüpunkt [2] Registrierung entfernen desselben Werkzeugs lässt sich die Integration jederzeit wieder vollständig rückgängig machen. Details, Grenzen und der technische Hintergrund stehen im eigenen Handbuch (Windows-Programm-Registrieren_Handbuch.html, im Werkzeuge-Ordner).

4. Das WYSIWYG-Prinzip

Markdown-Editor-BL zeigt die Formatierung sofort im selben Fenster an — es gibt kein separates Vorschaufenster. Tippen Sie z. B. **fett**, wird der Text sofort fett dargestellt; \# Überschrift wird sofort als große Überschrift angezeigt.

Wichtig zu wissen: Gespeichert wird immer als reiner Markdown-Text. Die Markdown-Zeichen (**, \#, \` …) selbst werden dabei optisch ausgeblendet — im zugrundeliegenden Text bleiben sie unverändert erhalten, nur die Darstellung im Editor blendet sie aus.

Bis Version 1.3 wurden diese Marker auf der jeweils aktiven Zeile pauschal eingeblendet, Version 1.4 blendete sie stattdessen nur für den einzelnen Formatierungsabschnitt ein, in dem der Cursor gerade stand. Seit Version 1.5 werden Markdown-Marker im WYSIWYG-Modus IMMER ausgeblendet, unabhängig von der Cursorposition (Nutzerrückmeldung: beide bisherigen Varianten wirkten eher verwirrend als hilfreich). Die Formatierung selbst (fett, kursiv, Überschriftengröße …) ist natürlich weiterhin normal zu sehen — nur die rohen Markdown-Zeichen drumherum nicht mehr.

Wer die rohen Markdown-Zeichen sehen oder gezielt bearbeiten möchte (z. B. um eine Formatierung zu entfernen oder zu prüfen, welche Zeichen genau verwendet wurden), schaltet dafür über Ansicht → Markdown-Rohtext anzeigen auf die reine Quelltext-Ansicht um — dort ist der komplette, unveränderte Markdown-Text durchgehend sichtbar.

5. Menü und Symbolleiste

Menü

MenüEnthält
DateiNeuer Tab (seit Version 2.0, vormals „Neu“), Öffnen, Zuletzt geöffnete Dateien, Speichern, Speichern unter, Als HTML/PDF exportieren, Drucken (seit Version 1.3), Sicherungskopie beim Speichern (.bak) und Automatische Absturzsicherung (beide neu seit Version 2.3), Tab schließen (seit Version 2.0), Beenden
BearbeitenRückgängig, Wiederholen, Ausschneiden, Kopieren, Einfügen, Löschen (seit Version 1.3), Alles auswählen, Suchen & Ersetzen
Rechtsklick im EditorSeit Version 1.2: Kontextmenü mit Rückgängig, Wiederholen, Ausschneiden, Kopieren, Einfügen, Löschen (seit Version 1.3), Alles auswählen, Suchen & Ersetzen — wirkt auf die angeklickte Stelle bzw. eine bestehende Textauswahl. Seit Version 1.6: Klickt man mit rechts auf einen Link oder ein Bild, erscheinen zusätzlich oben im Menü das Linkziel selbst (nur zur Anzeige), „Link im Browser öffnen“ und „URL kopieren“ — siehe Abschnitt 6.
FormatFett, Kursiv, Durchgestrichen, Überschrift 1–3, Aufzählung, Checkliste, Zitat, Inline-Code, Codeblock, Link, Trennlinie
AnsichtMarkdown-Rohtext anzeigen/ausblenden, Zeilennummern anzeigen (neu seit Version 1.9, Standard: aus), Seitenleiste anzeigen, Listenzeichen grafisch darstellen und Farbschema (alle drei neu seit Version 2.3), Schrift vergrößern/verkleinern
HilfeDieses Handbuch, Über Markdown-Editor-BL
Zeilennummern (neu seit Version 1.9): Über Ansicht → Zeilennummern anzeigen lässt sich links neben dem Editor eine Spalte mit Zeilennummern einblenden — nützlich z. B. beim Nachverfolgen von Fehlermeldungen anderer Werkzeuge oder beim Besprechen einer bestimmten Stelle im Text. Die Spalte funktioniert sowohl in der WYSIWYG- als auch in der Rohtext-Ansicht, aktualisiert sich beim Tippen/Scrollen automatisch und bleibt auch bei umgebrochenen (langen) Zeilen korrekt ausgerichtet. Die Einstellung wird beim Beenden gespeichert und beim nächsten Start wiederhergestellt. Standardmäßig ist sie ausgeschaltet.
Farbschema — Hell, Dunkel oder wie das System (neu seit Version 2.3): Über Ansicht → Farbschema lässt sich zwischen einer hellen und einer dunklen Oberfläche wählen; die Voreinstellung Wie das System übernimmt, was unter Windows in den Einstellungen für Apps eingestellt ist. Umgeschaltet wird sofort, ohne Neustart — Menü, Symbolleiste, Editorfläche, Statusleiste, Tabs, Seitenleiste und sämtliche Textfarben (Überschriften, Links, Zitate, Code, Checkboxen, Trennlinien) wechseln gemeinsam. Die Wahl wird gespeichert. Beide Paletten sind auf Lesbarkeit geprüft: alle Symbol- und Textfarben halten den Mindestkontrast 4,5:1 nach WCAG ein, Trennlinie und Checkbox-Chip mindestens 3:1 — das wird bei jedem Testlauf automatisch nachgemessen.
Seitenleiste — Gliederung und Dokumente (neu seit Version 2.3): Ansicht → Seitenleiste anzeigen oder Strg+G blendet links eine schmale Spalte mit zwei umschaltbaren Ansichten ein: Gliederung listet alle Überschriften des aktuellen Dokuments (eingerückt nach Ebene); ein Klick springt an die entsprechende Stelle. Die Gliederung aktualisiert sich beim Tippen mit. Dokumente listet die zuletzt genutzten Dateien; ein Klick öffnet die Datei in einem Tab. Das Suchfeld oben filtert beide Ansichten — bei der Gliederung nach Überschriftentext, bei den Dokumenten nach Dateiname oder Ordnername. Markdown-Editor-BL merkt sich dafür seit Version 2.3 bis zu 30 Dateien (bis Version 2.2 waren es fünf); das Menü Datei → Zuletzt geöffnete Dateien zeigt davon weiterhin die obersten zehn, damit es nicht unübersichtlich wird. Die vollständige Liste steht in der Seitenleiste. Sichtbarkeit und zuletzt gewählte Ansicht werden gespeichert.
Grafische Listenzeichen (neu seit Version 2.3): Aufzählungen zeigen im Editor jetzt einen echten Aufzählungspunkt „•“ statt des getippten Bindestrichs, und nummerierte Listen zählen im Editor automatisch hoch — auch dann, wenn im Markdown-Quelltext (wie allgemein üblich) überall „1.“ steht. Wie schon bei der Trennlinie seit Version 1.5 gilt: der gespeicherte Text bleibt unverändert. In der Datei stehen weiterhin genau die Zeichen, die Sie getippt haben — die Umsetzung geschieht rein optisch. Über Ansicht → Listenzeichen grafisch darstellen lässt sich das abschalten; dann verhält sich der Editor an dieser Stelle exakt wie Version 2.2. Die Rohtext-Ansicht zeigt ohnehin immer die unveränderten Zeichen.
Datensicherheit: Sicherungskopie und Absturzsicherung (beide neu seit Version 2.3, beide standardmäßig eingeschaltet): Datei → Sicherungskopie beim Speichern (.bak) legt bei jedem Speichern zuerst eine Kopie der bisherigen Fassung neben der Datei ab — aus notiz.md wird zusätzlich notiz.md.bak. So lässt sich ein versehentliches Überschreiben rückgängig machen: die .bak-Datei einfach umbenennen. Es wird immer nur die jeweils letzte Fassung aufbewahrt. Schlägt das Anlegen der Kopie fehl (z. B. schreibgeschützter Ordner), wird trotzdem gespeichert — eine misslungene Zusatzsicherung darf nie dazu führen, dass Ihre Arbeit verloren geht.

Datei → Automatische Absturzsicherung schreibt alle 30 Sekunden einen Entwurf jedes Tabs mit ungespeicherten Änderungen in den Einstellungsordner (%APPDATA%\Markdown-Editor-BL\autosave). Ihre eigenen Dateien werden dabei nicht angefasst — anders als bei manchen Web-Editoren wird also nichts ohne Ihr Zutun überschrieben. Wurde das Programm beim letzten Mal nicht regulär beendet (Absturz, Stromausfall), fragt Markdown-Editor-BL beim nächsten Start einmalig, ob die gefundenen Entwürfe in eigenen Tabs wiederhergestellt werden sollen. Nach regulärem Beenden bzw. nach dem Speichern eines Tabs werden die zugehörigen Entwürfe automatisch entfernt.
Dateien per Ziehen und Ablegen öffnen (neu seit Version 2.3): Eine oder mehrere .md-/.txt-Dateien lassen sich aus dem Windows-Explorer direkt in das Editorfenster ziehen; jede landet in einem eigenen Tab (bzw. es wird zu einem bereits offenen Tab derselben Datei gewechselt). Voraussetzung: das Zusatzpaket tkinterdnd2. Die mitgelieferten Skripte start_Markdown-Editor-BL.bat und build_Markdown-Editor-BL.bat installieren es automatisch mit. Fehlt es, startet das Programm trotzdem völlig normal — es fehlt dann nur diese eine Bequemlichkeit; alle anderen Wege zum Öffnen einer Datei (Menü, Strg+O, Doppelklick im Explorer) funktionieren unverändert.
Statusleiste (erweitert in Version 2.3): Unten zeigt die Statusleiste neben dem Speicherzustand jetzt Wortzahl, Zeichenzahl und eine grobe Lesezeit (gerechnet mit 200 Wörtern je Minute, mindestens 1 Minute, sobald überhaupt Text vorhanden ist) sowie Zeile und Spalte. Gezählt werden die Zeichen des Rohtextes einschließlich der Markdown-Zeichen — also genau so viele, wie die gespeicherte Datei groß ist.
Tabs — mehrere Dokumente gleichzeitig offen (neu seit Version 2.0): Über Datei → Neuer Tab (oder Strg+N bzw. das entsprechende Symbol in der Symbolleiste) öffnet sich ein zusätzliches, leeres Dokument in einem eigenen Tab oberhalb des Editorbereichs, ohne die bereits geöffneten Tabs anzurühren. Ein Klick auf einen Tab wechselt zu diesem Dokument, ein Klick auf das „ד am Tab schließt es (bei ungespeicherten Änderungen wird — wie beim Beenden des Programms — vorher nachgefragt). Jeder Tab hat sein eigenes, vollständig unabhängiges Undo/Redo, seine eigene Cursorposition und seinen eigenen Rohtext/WYSIWYG-Umschaltzustand; die Zeilennummern-Anzeige (siehe oben) gilt dagegen bewusst für alle Tabs gemeinsam. Öffnet man über Datei → Öffnen oder „Zuletzt geöffnete Dateien“ eine Datei, landet sie seit Version 2.0 in einem neuen Tab statt den bisherigen Inhalt zu ersetzen — ist die Datei bereits in einem bestehenden Tab offen, wechselt Markdown-Editor-BL stattdessen einfach zu diesem Tab, statt sie ein zweites Mal (und damit potenziell gegenläufig bearbeitbar) zu öffnen. Weitere Kürzel: Strg+W schließt den aktiven Tab, Strg+Tab bzw. Strg+Umschalt+Tab wechseln zum nächsten/vorherigen Tab (siehe Abschnitt 8). Aus Nutzerwunsch nach einem weiterhin schnellen Programmstart wird beim Öffnen des Programms immer nur ein Tab angelegt — ein früherer, mehrere Tabs umfassender Sitzungsstand wird bewusst nicht automatisch wiederhergestellt.
Scharfe Darstellung auf hochauflösenden Bildschirmen (neu in Version 2.4): Windows erlaubt es, die Anzeige zu vergrößern (Einstellungen → System → Anzeige → Skalierung, üblich sind 125 %, 150 % oder 175 %). Ein Programm, das sich nicht ausdrücklich als „DPI-bewusst“ anmeldet, bekommt von Windows nur die Standardauflösung von 96 dpi vorgegaukelt; es zeichnet sein Fenster in dieser niedrigen Auflösung, und Windows streckt das fertige Bild anschließend hoch. Genau das tat Markdown-Editor-BL bis Version 2.3 — Schrift und Symbole wirkten dadurch bei jeder Skalierung über 100 % weich. Seit Version 2.4 erfolgt die Anmeldung beim Start, und alle Abstände, Breiten und Symbolgrößen werden passend mitgerechnet. Auf einem Bildschirm mit 100 % Skalierung ändert sich nichts. Welches Verfahren auf Ihrem Rechner gegriffen hat, steht unter Hilfe → Über Markdown-Editor-BL.
Zeilenbreite begrenzen (neu in Version 2.4): Der Text steht in einer mittigen Spalte fester Höchstbreite, statt über die volle Fensterbreite zu laufen. Sehr lange Zeilen sind mühsam zu lesen, weil das Auge beim Zeilenwechsel zu weit nach links zurückspringen muss. Wer die volle Breite bevorzugt, schaltet die Begrenzung unter Ansicht → Zeilenbreite begrenzen ab.
Bunte Symbole (neu in Version 2.4): Bis Version 2.3 waren die Symbole der Werkzeugleiste in vier Gruppenfarben eingefärbt. Seit Version 2.4 sind sie einfarbig — die Gruppen bleiben durch die Trennstriche erkennbar, die Leiste wirkt ruhiger. Unter Ansicht → Bunte Symbole lässt sich der alte Zustand jederzeit zurückholen.
Breite der Seitenleiste (neu in Version 2.5): Zwischen Seitenleiste und Editorbereich liegt ein schmaler Streifen. Fährt der Mauszeiger darüber, wird er zum Doppelpfeil — dann lässt sich die Leiste bei gedrückter linker Maustaste breiter oder schmaler ziehen (mindestens 150, höchstens 520 Punkte). Ein Doppelklick auf den Streifen stellt die Ausgangsbreite wieder her. Die eingestellte Breite bleibt über Programmneustarts hinweg erhalten.

Symbolleiste

Die Symbolleiste sitzt auf einem blauen Hintergrund (seit Version 2.1 kräftiger als zuvor, Nutzer-Rückmeldung: zu wenig von der weißen Editorfläche abgesetzt), der sie optisch vom weißen Editorbereich abhebt, und bündelt die wichtigsten Aktionen als Kurzform der Menüpunkte: Datei-Aktionen inkl. Umschalter für die Rohtext-Ansicht direkt neben Speichern (seit Version 2.1, zuvor ganz rechts außen), Rückgängig/Wiederholen, Textformatierung (B/I/S), Überschriften (H1–H3), Listen/Checkliste/Zitat, Code/Link/ Trennlinie sowie Suche. Jede Schaltfläche zeigt bei Mauskontakt eine kurze Erklärung (Tooltip).

Die fünf Aktionsgruppen sind seit Version 1.2 farblich unterschieden, damit man sie auf einen Blick auseinanderhält: Datei/Rückgängig/Suche in Blau, Textformatierung/Überschriften in Orange, Listen/Checkliste/Zitat in Grün, sowie Code/Link/Trennlinie in Bordeaux/Weinrot (seit Version 1.3, zuvor Violett).

Seit Version 1.5: Die Schaltflächen/Menüpunkte „Nummerierte Liste“, „Bild einfügen“ und „Tabelle einfügen“ wurden auf Nutzerwunsch entfernt, um Markdown-Editor-BL als puristischen, klar funktionierenden Editor zu halten. Bereits vorhandene nummerierte Listen, Bilder und Tabellen in geöffneten Dateien werden weiterhin erkannt, angezeigt und beim HTML-/PDF-Export korrekt umgesetzt (siehe Abschnitt 9) — nur das gezielte Neu-Einfügen über die Oberfläche steht nicht mehr zur Verfügung.
Seit Version 1.6: Fehlerbehebung bei Fett/Kursiv/Durchgestrichen/Inline-Code ohne vorherige Textauswahl: Bisher wurde der Platzhaltertext (z. B. fett) zwar eingefügt, der Cursor sprang danach aber hinter die schließenden Markierungszeichen statt den Platzhalter zu markieren. Tippte man direkt weiter, landete der eigene Text hinter dem Platzhalter statt ihn zu ersetzen — sichtbares Ergebnis z. B. „fetttestfett“ statt des gewünschten fett dargestellten „test“. Der Platzhalter wird jetzt automatisch markiert, sodass Weitertippen ihn wie erwartet ersetzt.
Seit Version 2.1 — echtes Ein/Aus (Toggle) bei Fett/Kursiv/Durchgestrichen: Bisher wickelte ein Knopfdruck den Text (bzw. bei fehlender Auswahl einen neuen Platzhalter) immer NEU in die Markierungszeichen ein, auch wenn dort schon formatiert war. Stand der Cursor ohne Auswahl direkt hinter einem Wort, klebte der Platzhalter zudem ohne Leerzeichen daran (z. B. „Jutetaschefett“ statt „Jutetasche fett“), und mehrfaches Drücken hintereinander konnte zu verwaisten, unpassenden Sternchen führen. Jetzt gilt: (1) Steht der Cursor bereits in bzw. wird bereits formatierter Text erneut ausgewählt, entfernt ein weiterer Druck auf denselben Knopf die Formatierung wieder (wie in Word/Google Docs üblich). (2) Ohne Auswahl wird bei Bedarf automatisch ein trennendes Leerzeichen zum vorherigen/ nächsten Wort eingefügt. (3) Schließt eine per Maus gezogene Auswahl versehentlich ein Leerzeichen am Rand mit ein, bleibt dieses Leerzeichen jetzt außerhalb der Markierungszeichen.
Seit Version 2.1 — Enter/Umschalt+Enter setzen Listen/Checklisten fort: In einer Aufzählung, Nummerierung oder Checkliste fügt sowohl der harte (Enter) als auch der weiche (Umschalt+Enter) Zeilenumbruch jetzt automatisch eine neue Zeile mit demselben Markertyp ein (Checkliste: immer ungehakt, unabhängig vom Zustand der vorherigen Zeile; Nummerierung: um 1 hochgezählt). Zuvor entstand normaler, unformatierter Fließtext. Auf einer LEEREN Listenzeile (nur der Marker, kein Text dahinter) beendet Enter stattdessen die Liste: der Marker wird entfernt, keine weitere Zeile angehängt.

6. Unterstützte Markdown-Elemente

ElementEingabeDarstellung im Editor
Überschriften\# Text bis \#\#\#\#\#\# Text 6 Größenstufen, fett
Fett**Text** oder __Text__fette Schrift
Kursiv*Text* oder _Text_kursive Schrift
Fett+Kursiv***Text***fett und kursiv
Durchgestrichen~~Text~~durchgestrichener Text. Wie bei Fett/Kursiv darf direkt hinter den öffnenden bzw. vor den schließenden Tilden KEIN Leerzeichen stehen (~~ Text~~ bleibt unformatierter Rohtext) — siehe Abschnitt 9.
Inline-Code\`Code\`Monospace-Schrift, hinterlegt
Codeblockdrei Backticks, Zeile davor/danachgrau hinterlegter Block, Inhalt wird nie als Markdown umgedeutet
Aufzählung- Text / * Texteingerückt
Nummerierte Liste1. Texteingerückt. Seit Version 1.5 nicht mehr über die Oberfläche neu einfügbar (siehe Abschnitt 5/9) — bereits vorhandene nummerierte Listen werden aber weiterhin erkannt und dargestellt.
Checkliste- [ ] Text / - [x] Text — auch ohne Text danach, also - [ ] allein, wird seit Version 1.4 korrekt als leeres Checklisten-Kästchen erkannt farbiger Kästchen-Chip um die Zeichen [ ]/[x] (seit Version 1.3 kräftigeres Blaugrau = offen, dunkelblau gefüllt = erledigt), erledigte Punkte zusätzlich durchgestrichen/grau. Hinweis: technisch bleibt dies eine eingefärbte Textstelle — die Zeichen [ ]/[x] selbst bleiben sichtbar, werden nicht durch ein Grafiksymbol ersetzt. Im PDF-Export/Ausdruck werden seit Version 1.4 die ASCII-Kästchen [ ]/[x] verwendet statt grafischer Unicode-Symbole, die zuvor als voll ausgefüllte schwarze Vierecke ausgedruckt wurden (Nutzerrückmeldung).
Zitat> Texteingerückt, farbig hinterlegt
Link[Text](URL)blau, unterstrichen. Da die rohe Ziel-URL im WYSIWYG-Modus seit Version 1.5 ausgeblendet ist, zeigt Markdown-Editor-BL sie seit Version 1.6 auf zwei Wegen an: als Tooltip beim Überfahren mit der Maus, und im Rechtsklick-Kontextmenü (mit „Link im Browser öffnen“ und „URL kopieren“). Die vollständige, bearbeitbare URL bleibt außerdem jederzeit über Ansicht → Markdown-Rohtext anzeigen einsehbar.
Bild![Alt-Text](Pfad/URL)Alt-Text farbig hervorgehoben. Seit Version 1.5 nicht mehr über die Oberfläche neu einfügbar (siehe Abschnitt 5/9) — bereits vorhandene Bilder in geöffneten Dateien werden aber weiterhin erkannt und dargestellt.
Trennlinie---Seit Version 1.5: echte, durchgehende horizontale Linie statt grau hervorgehobener Zeichen (siehe Abschnitt 9 zum technischen Hintergrund und zur Verifikations-Einschränkung).
Tabelle| Sp. 1 | Sp. 2 | + TrennzeileMonospace-Darstellung (siehe Grenzen, Abschnitt 9). Seit Version 1.5 nicht mehr über die Oberfläche neu einfügbar — bereits vorhandene Tabellen in geöffneten Dateien werden aber weiterhin erkannt und dargestellt.
Seit Version 1.6: Fehlerbehebung im Eingabefenster „Link einfügen …“ (und im Fenster „Suchen & Ersetzen“) — das Eingabefeld für die URL hatte bisher kein Rechtsklick-Kontextmenü, sodass „Einfügen“ per rechter Maustaste dort nicht funktionierte (Tastenkürzel Strg+V ging bereits vorher). Jetzt steht auch per Rechtsklick ein Menü mit Ausschneiden/Kopieren/Einfügen/Alles auswählen zur Verfügung.

7. Dateien öffnen, speichern, exportieren

Geöffnet werden können .md-, .markdown- und .txt-Dateien. Gespeichert wird wahlweise als .md oder .txt — der Editor verändert beim Öffnen/Speichern nie den Inhalt, außer den von Ihnen vorgenommenen Änderungen.

Neben Datei → Öffnen lässt sich eine Datei auch direkt aus dem Windows-Explorer heraus öffnen — per Doppelklick (falls als Standardprogramm eingerichtet) oder über den Rechtsklick-Eintrag „Mit Markdown-Editor-BL öffnen“ (siehe Abschnitt 3). Seit Version 1.9: Dabei wird jetzt zuverlässig genau die angeklickte Datei geladen. Zuvor wertete das Programm die von Windows übergebene Datei gar nicht aus — es öffnete sich stattdessen immer ein leeres neues Dokument (Nutzerrückmeldung nach dem ersten Live-Test der Windows-Integration).

Seit Version 2.0: Jede so geöffnete Datei landet in einem eigenen, neuen Tab (siehe Abschnitt 5) — bereits geöffnete Dokumente bleiben dabei unangetastet erhalten. Ist die angeklickte Datei bereits in einem Tab offen, wechselt Markdown-Editor-BL nur zu diesem Tab.

Zusätzlich steht ein Export in zwei weitere Formate zur Verfügung (Menü Datei):

Roher HTML-Code, der direkt im Markdown-Text eingebettet ist, wird beim HTML-Export unverändert übernommen (Standard-Markdown-Verhalten, ebenso bei Typora/Obsidian). Öffnen/versenden Sie exportierte HTML-Dateien daher nur, wenn Sie dem eigenen Inhalt vertrauen.

Zeichenkodierung (Umlaute, ß, …)

Markdown-Editor-BL liest und speichert Dateien als UTF-8 — dem heute üblichen Standard, mit dem Umlaute und Sonderzeichen zuverlässig funktionieren. Zeigt eine geöffnete Datei Umlaute falsch an (typisches Muster: ü erscheint als ü, ß als ß), liegt das nicht an Markdown-Editor-BL, sondern daran, dass die Datei bereits vor dem Öffnen falsch kodiert wurde — meist, weil ein anderes Programm sie einmal in der falschen Kodierung gespeichert hat. Ein Vergleich mit einem zweiten Programm (z. B. Collabora Office/LibreOffice) hilft bei der Einordnung: Zeigt dieses die gleiche Verstümmelung, steckt sie in der Datei selbst und nicht in einem der beiden Programme.

8. Tastenkürzel

KürzelAktion
Strg+NNeuer Tab (bis Version 1.9: „Neu“)
Strg+OÖffnen (seit Version 2.0 in einem neuen Tab, siehe Abschnitt 5)
Strg+SSpeichern
Strg+Umschalt+SSpeichern unter
Strg+WTab schließen (seit Version 2.0)
Strg+GSeitenleiste (Gliederung/Dokumente) ein- und ausblenden (seit Version 2.3)
Strg+Umschalt+LAufzählung (seit Version 2.5)
Strg+Umschalt+XCheckliste — Eselsbrücke: das x im Kästchen [x] (seit Version 2.5)
Strg+Umschalt+QZitat — Quote (seit Version 2.5)
Strg+Umschalt+KCodeblock — dieselbe Taste wie Inline-Code (Strg+K), mit Umschalt für den Block (seit Version 2.5)
Strg+Umschalt+TTrennlinie (seit Version 2.5)
Strg+Umschalt+RMarkdown-Rohtext anzeigen/ausblenden (seit Version 2.5)
Strg+Umschalt+NZeilennummern ein- und ausblenden (seit Version 2.5)
Strg+TabZum nächsten Tab wechseln (seit Version 2.0)
Strg+Umschalt+TabZum vorherigen Tab wechseln (seit Version 2.0)
Strg+QBeenden (fragt seit Version 2.0 bei JEDEM Tab mit ungespeicherten Änderungen einzeln nach)
Strg+BFett
Strg+IKursiv
Strg+DDurchgestrichen
Strg+KInline-Code
Strg+LLink einfügen
Strg+1 / 2 / 3Überschrift 1/2/3
Strg+FSuchen & Ersetzen
Strg+AAlles auswählen (seit Version 1.2)
EntfLöschen — Auswahl bzw. Zeichen rechts vom Cursor (seit Version 1.3 zusätzlich über Menü/Kontextmenü erreichbar)
Strg+PDrucken (seit Version 1.3)
Strg++ / -Schrift vergrößern/verkleinern
EnterIn Aufzählung/Nummerierung/Checkliste: setzt den Marker auf der nächsten Zeile fort, bzw. beendet die Liste, wenn die aktuelle Zeile leer ist (seit Version 2.1, siehe Abschnitt 5). Sonst normaler Zeilenumbruch.
Umschalt+EnterWie Enter — auch der weiche Zeilenumbruch setzt seit Version 2.1 Listen/Checklisten fort.

Die Formatierungs-Kürzel wirken auf den Editor, auch wenn gerade z. B. das Suchen&Ersetzen-Fenster geöffnet ist, aber nicht fokussiert ist — sie greifen nur, wenn der Editor selbst den Tastaturfokus besitzt.

9. Bekannte Grenzen

Seit Version 1.5 als puristischer Editor ausgerichtet: Auf Nutzerwunsch bietet die Oberfläche Tabellen, Bilder und nummerierte Listen nicht mehr als Einfüge-Funktionen an, da deren Darstellung im Editor selbst ohnehin eingeschränkt war (siehe unten). Bereits vorhandene Vorkommen in geöffneten Dateien werden weiterhin korrekt erkannt, angezeigt (mit denselben Einschränkungen wie zuvor) und beim Export/Druck korrekt umgesetzt — es geht nur um das gezielte Neu-Erstellen über Menü/Symbolleiste.
Tabellen werden im Editor als einfacher, monospace-formatierter Text dargestellt (Ausrichtung an den |-Zeichen), jedoch ohne echte Gitterlinien/Zellen wie in einer Textverarbeitung. Im HTML- und PDF-Export erscheinen Tabellen dagegen als echte, sauber gerahmte Tabellen.
Bilder werden im Editor nicht als tatsächliches Bild eingebettet, sondern als farbig hervorgehobener Alt-Text dargestellt (Grund: verlässliche Undo/Redo- und Bearbeitungs-Funktion hätte sonst leiden können). Im HTML-Export wird das Bild normal eingebunden; im PDF-Export erscheint aktuell ein Platzhaltertext [Bild: ...] statt des eingebetteten Bildes.
Nummerierte Listen zählen im Editor selbst nicht automatisch hoch — die eingegebene Ziffer (z. B. 1.) wird unverändert angezeigt, auch bei mehreren Listenpunkten untereinander. Im HTML- und PDF-Export wird dagegen korrekt und automatisch durchnummeriert (1., 2., 3., …), da diese Exporte echte Listenstrukturen erzeugen.
Verschachtelte Inline-Formatierung — teilweise eingeschränkt: Fett, Kursiv, Fett+Kursiv, Durchgestrichen und Inline-Code innerhalb eines Links oder Bildes werden seit Version 1.7 korrekt erkannt und dargestellt (z. B. bereits fett formatierter Text, der nachträglich verlinkt wird). Die umgekehrte Richtung — ein Link/Bild innerhalb einer anderen Formatierung, z. B. **[Text](URL)** — wird weiterhin nicht erkannt, ebenso keine tiefere Verschachtelung (z. B. Kursiv innerhalb von Fett innerhalb eines Links) und kein Link innerhalb eines Links.
Setext-Überschriften (Text mit einer Linie aus === oder --- darunter) werden nicht erkannt — bitte die \#-Schreibweise nutzen.
Durchgestrichen/Fett/Kursiv — kein Leerzeichen direkt an den Markierungszeichen: ~~ Text~~, ** Text** bzw. *Text * (Leerzeichen direkt nach dem öffnenden bzw. vor dem schließenden Marker) werden bewusst NICHT als Formatierung erkannt und bleiben als unformatierter Rohtext stehen — dieselbe Regel wie in den meisten Markdown-Programmen, u. a. damit z. B. „3 * 4 * 5“ nicht versehentlich kursiv wird. Seit Version 2.1 verhindern die Formatierungs-Schaltflächen/-Kürzel dies bereits beim Anwenden selbst (siehe Abschnitt 5) — bereits vorhandener Text mit einem solchen Leerzeichen muss einmalig von Hand korrigiert werden (Leerzeichen entfernen bzw. hinter die Markierung verschieben).
Gemeinsame Ursache der drei Punkte oben: Tabellen-Gitter, echtes Bild-Rendering und automatische Listen-Nummerierung liessen sich im Editor nur mit eingebetteten Grafikelementen an jeder einzelnen Stelle nachbilden — ein deutlich größerer und riskanterer Umbau, auf den auf Nutzerwunsch verzichtet wird (siehe oben: die Einfüge-Funktionen dafür wurden seit Version 1.5 entfernt). Der exportierte/gedruckte Inhalt ist in allen Fällen korrekt.
Trennlinie (---) — seit Version 1.5 als echte Linie umgesetzt: Anders als bei Tabellen/Bildern/Listennummerierung wurde hier der Aufwand für eine echte Lösung als vertretbar eingeschätzt, da eine Trennlinie nur ein einzelnes, in sich abgeschlossenes Element pro Vorkommen benötigt (kein fortlaufender Text darin, keine Zellstruktur). Die Trennlinie wird daher als eingebettetes grafisches Element dargestellt, der gespeicherte Markdown-Text bleibt dabei unverändert ---. Einschränkung: Da in dieser Entwicklungsumgebung kein echtes Tkinter-Fenster/Display zur Verfügung steht, konnte diese Darstellung nur an der zugrunde liegenden Logik (automatisierte Tests), nicht aber visuell am echten Bildschirm geprüft werden — bitte beim ersten Live-Test gezielt auf Trennlinien achten und Rückmeldung geben, falls die Darstellung nicht wie erwartet aussieht.
Version 1.6 — gleiche Einschränkung: Auch die drei Korrekturen dieser Version (Platzhalter-Markierung bei Fett/Kursiv/…, Link-Tooltip/-Kontextmenü, Rechtsklick-Einfügen im Link-/Suchen-Dialog) wurden mangels echtem Tkinter-Fenster in dieser Entwicklungsumgebung nur über automatisierte Tests der zugrunde liegenden Logik geprüft, nicht visuell am echten Bildschirm. Bitte beim nächsten Start gezielt gegentesten: Fett/Kursiv-Knopf ohne Auswahl klicken und direkt tippen; mit der Maus über einen Link fahren (Tooltip?); Link im Rohtext mit rechts anklicken (Menü mit Linkziel?); im „Link einfügen“-Fenster mit rechts klicken (Einfügen verfügbar?).
Version 1.7 — gleiche Einschränkung: Auch der Fix für verschachtelte Formatierung innerhalb von Links/Bildern wurde nur über automatisierte Tests der zugrunde liegenden Tag-Logik geprüft (u. a. wird bestätigt, dass die richtigen Text-Tags an den richtigen Stellen gesetzt werden), nicht visuell am echten Bildschirm. Bitte gegentesten: Text fett formatieren, danach denselben Text markieren und über Format → Link einfügen … verlinken — der Linktext sollte fett UND blau/unterstrichen erscheinen, ohne sichtbare **-Zeichen.
Version 1.9 — gleiche Einschränkung, hier besonders relevant: Sowohl der Bugfix zum Öffnen über Windows als auch die neue Zeilennummern-Spalte konnten mangels echtem Tkinter-Fenster in dieser Entwicklungsumgebung nur über automatisierte Tests der zugrunde liegenden Logik geprüft werden (u. a. wurde die Zeichen-Methode der Zeilennummern-Spalte gegen ein eigens dafür gebautes Test-Modell mehrerer Wortumbruch-/Scroll-Situationen geprüft), nicht visuell am echten Bildschirm — bei der Zeilennummern-Spalte insbesondere nicht die tatsächliche Pixel-Ausrichtung neben sehr langen, umgebrochenen Zeilen. Bitte gegentesten: (1) eine .md-Datei über Windows-Explorer öffnen (Doppelklick bzw. Rechtsklick-Eintrag, siehe Abschnitt 3) — es sollte die angeklickte Datei erscheinen, kein leeres neues Dokument. (2) Ansicht → Zeilennummern anzeigen einschalten, eine sehr lange Zeile eintippen, bis sie umbricht, und prüfen, ob die Zeilennummer daneben weiterhin auf gleicher Höhe mit dem Zeilenanfang steht.
Version 2.0 — gleiche Einschränkung, hier besonders relevant: Die Tabs (mehrere gleichzeitig geöffnete Dokumente) sind der bisher größte Umbau am Programm und wurden mangels echtem Tkinter-Fenster in dieser Entwicklungsumgebung so gründlich wie technisch möglich automatisiert geprüft — zusätzlich zu den üblichen Logik-Tests wurde diesmal auch der komplette Programmstart samt Tab-Erzeugung, Tab-Wechsel, Tab-Schließen, Öffnen/Speichern und Programm-Beenden gegen ein eigens dafür gebautes, deutlich vollständigeres Tk-Ersatzmodell durchlaufen (inklusive der echten __init__-Methode, nicht nur einzelner Methoden für sich). Nicht geprüft werden konnte dabei weiterhin die tatsächliche Optik und Pixel-Anordnung der Tab-Leiste (Abstände, Farben, Größe der „ד-Schaltfläche) und das reale Fokus-/Maus-Verhalten beim Klicken auf einen Tab. Bitte beim ersten Start gezielt gegentesten: (1) mehrere Tabs über Datei → Neuer Tab anlegen, in jedem unterschiedlichen Text eintippen und zwischen ihnen wechseln — bleibt jeder Tab-Inhalt unverändert erhalten? (2) eine Datei per Datei → Öffnen laden, dieselbe Datei ein zweites Mal öffnen — wechselt es nur zum bestehenden Tab, statt sie doppelt zu öffnen? (3) in einem Tab etwas ändern (nicht speichern), diesen Tab per „ד schließen — erscheint die erwartete Rückfrage? (4) alle Tabs schließen bzw. das Programm beenden, während mehrere Tabs ungespeicherte Änderungen haben — wird für jeden einzeln nachgefragt? (5) Start mit einer Datei per Kommandozeile/Windows-Explorer (siehe Abschnitt 3/7) — startet das Programm weiterhin zügig, ohne spürbare Verzögerung?
Version 2.1 — gleiche Einschränkung: Die vier Korrekturen dieser Version (Toggle-Verhalten und Wortgrenzen-Schutz bei Fett/Kursiv/Durchgestrichen, Listen-Fortsetzung bei Enter/Umschalt+Enter, Symbolleisten-Position/-Farbe) wurden mangels echtem Tkinter-Fenster in dieser Entwicklungsumgebung nur über automatisierte Tests der zugrunde liegenden Logik geprüft, nicht visuell am echten Bildschirm. Bitte gegentesten: (1) ein Wort fett/kursiv/durchgestrichen formatieren, denselben Text erneut markieren (oder Cursor hineinsetzen) und den Knopf/das Kürzel erneut drücken — verschwindet die Formatierung wieder? (2) Cursor direkt hinter ein Wort ohne Leerzeichen setzen und Fett drücken — erscheint ein trennendes Leerzeichen vor dem eingefügten Platzhalter? (3) in einer Checkliste am Zeilenende Enter drücken — erscheint eine neue, ungehakte Checkbox-Zeile? Dasselbe mit Umschalt+Enter. Auf einer leeren Checkbox-Zeile Enter drücken — verschwindet der Marker, ohne eine weitere Zeile anzuhängen? (4) Symbolleiste optisch prüfen — sitzt der Rohtext-Umschalter „</>“ jetzt direkt neben dem Speichern-Symbol, und wirkt der blaue Hintergrund klarer vom weißen Editorbereich abgesetzt?
Version 2.4 — bitte gezielt gegentesten: Die Änderungen dieser Version betreffen ausschließlich die Darstellung und ließen sich in der Entwicklungsumgebung nur über automatisierte Tests der zugrunde liegenden Logik prüfen, nicht visuell auf einem Windows-Bildschirm mit erhöhter Skalierung. Bitte prüfen:

(1) Schärfe: Sind Schrift und Symbole jetzt so scharf wie in anderen Programmen? (2) Größenverhältnisse: Wirkt nichts zu klein oder zu gedrängt — Werkzeugleiste, Tabs, Seitenleiste, Statusleiste? (3) Symbole: Werden alle zwölf Symbole angezeigt, oder erscheint irgendwo ein leeres Kästchen? Ein Kästchen bedeutet, dass der betreffende Glyph in Ihrer Windows-Symbolschrift fehlt. (4) Bildlaufleiste: Lässt sie sich ziehen, und springt ein Klick daneben an die passende Stelle? (5) Zeilennummern einschalten — stehen die Nummern noch genau auf Höhe ihrer Zeilen? (6) Dunkles Farbschema umschalten — wechseln Symbole und Bildlaufleiste die Farbe mit? (7) Ansicht → Bunte Symbole ein- und wieder ausschalten — baut sich die Leiste beide Male sauber auf?
Version 2.3 — gleiche Einschränkung, bitte gezielt gegentesten: Auch die neun Neuerungen dieser Version wurden mangels echtem Tkinter-Fenster in der Entwicklungsumgebung ausschließlich über automatisierte Tests der zugrunde liegenden Logik geprüft (621 Einzelprüfungen, davon 271 neu) — nicht visuell am echten Bildschirm. Am wichtigsten sind dabei die grafischen Listenzeichen: sie greifen als einzige Neuerung in die Render-Mechanik ein und benutzen dieselbe Technik wie die Trennlinie seit Version 1.5 (ein echtes eingebettetes Element, das im Textfeld eine eigene Position belegt). Bitte gegentesten:

(1) Aufzählung: mehrere Zeilen mit „- " beginnen — erscheint jeweils ein sauber ausgerichteter Punkt „•"? Steht der Text daneben auf gleicher Höhe? (2) Nummerierung: drei Zeilen mit „1. " beginnen — zeigt der Editor 1., 2., 3.? Eine Zeile in der Mitte löschen — zählt es danach korrekt neu durch? (3) Bearbeiten: in einer Listenzeile tippen, Zeichen löschen, die ganze Zeile löschen, Text davor einfügen — bleibt das Zeichen an der richtigen Stelle, entstehen keine doppelten Punkte, bleibt keiner allein zurück? (4) Umschalten: auf Ansicht → Markdown-Rohtext anzeigen und zurück — verschwinden die Zeichen und kommen unbeschädigt wieder? Dasselbe mit Ansicht → Listenzeichen grafisch darstellen. (5) Tabs: in zwei Tabs Listen anlegen und hin- und herwechseln — bleibt jeder Tab korrekt? (6) Link in einer Listenzeile: mit der Maus darüberfahren und rechtsklicken — zeigt der Tooltip bzw. das Menü das richtige Ziel (nicht um ein Zeichen versetzt)? (7) Speichern: eine Datei mit Listen speichern und in einem anderen Programm (z. B. Editor) öffnen — steht dort unverändert „- " bzw. „1. "?

Weiter zu prüfen: (8) Dunkelmodus über Ansicht → Farbschema — ist alles lesbar, bleibt beim Umschalten keine Fläche in der alten Farbe stehen (auch nicht in einem zweiten Tab, in Tooltips, in Dialogen)? (9) Seitenleiste (Strg+G) — springt ein Klick auf eine Überschrift an die richtige Stelle, öffnet ein Klick auf eine Datei die richtige Datei, filtert das Suchfeld sinnvoll? (10) Sicherungskopie — liegt nach dem Speichern eine .bak-Datei mit der VORHERIGEN Fassung daneben? (11) Absturzsicherung — Text ändern, mindestens 30 Sekunden warten, das Programm über den Task-Manager hart beenden, neu starten: kommt die Rückfrage, und stimmt der wiederhergestellte Inhalt? (12) Ziehen und Ablegen — eine .md-Datei aus dem Explorer ins Fenster ziehen: öffnet sie sich in einem neuen Tab? (Falls nicht: fehlt tkinterdnd2, siehe Abschnitt 5 — alles andere muss trotzdem laufen.)

10. Versionsverlauf

VersionÄnderungen
2.5Drei Rückmeldungen aus dem Live-Test von 2.4. (1) Seitenleiste in der Breite verstellbar — zwischen Seitenleiste und Editor sitzt jetzt ein Ziehgriff. Breite frei wählbar zwischen 150 und 520 Punkten, Doppelklick stellt die Ausgangsbreite wieder her, der Wert wird gespeichert. (2) Rohtext-Umschalter wieder eindeutig — sein Symbol war in Version 2.4 kaum vom Codeblock-Knopf zu unterscheiden (beide zeigten Klammern). Er trägt jetzt wieder das Zeichen </>. (3) Sieben neue Tastenkürzel für Befehle, die bisher keines hatten: Aufzählung, Checkliste, Zitat, Codeblock, Trennlinie, Rohtext-Ansicht und Zeilennummern — alle auf Strg+Umschalt, siehe Abschnitt 8.
2.4Darstellung auf hochauflösenden Bildschirmen und aufgeräumte Oberfläche. (1) Scharfe Darstellung bei jeder Anzeigeskalierung — das Programm meldet sich jetzt beim Start als DPI-bewusst an. Bis Version 2.3 tat es das nicht; Windows ließ es deshalb in 96 dpi zeichnen und streckte das fertige Bild anschließend hoch, was bei einer Skalierung von 125 % oder mehr sichtbar unscharfe Schrift und Symbole ergab. Alle Abstände und Größen werden entsprechend mitgerechnet. (2) Neue Symbolgarnitur — die farbigen Emoji-Symbole der Werkzeugleiste (Bitmaps, in jeder Größe weich) sind durch einfarbige Vektorglyphen aus den Windows-Symbolschriften ersetzt. Sie sind in jeder Größe scharf und passen sich dem hellen wie dem dunklen Farbschema an. Fett, Kursiv, Durchgestrichen, H1–H3, Inline-Code und Codeblock bleiben bewusst Schriftzeichen. (3) Einfarbige statt bunter Symbole — die vier Gruppenfarben von Version 2.3 sind auf einen ruhigen Ton vereinheitlicht; die Gruppen bleiben durch die Trennstriche erkennbar. Über Ansicht > Bunte Symbole lässt sich der alte Zustand zurückholen. (4) Schlanke Bildlaufleiste — ohne die beiden Pfeilkästchen der Tkinter-Voreinstellung. (5) Begrenzte Zeilenbreite — der Text steht in einer mittigen Spalte fester Höchstbreite statt über die volle Fensterbreite zu laufen. Abschaltbar unter Ansicht > Zeilenbreite begrenzen. (6) Kräftigere Nebentexte — Beschriftungen und Hinweise sind deutlich dunkler gesetzt, damit sie auch bei starker Skalierung tragen.
2.3Neun Funktionen aus dem Vergleich mit dem Online-Editor md-edit.com übernommen (Nutzerauswahl): (1) Farbschema Hell/Dunkel/Wie das System — umschaltbar unter Ansicht, sofort wirksam, gespeichert; beide Paletten auf WCAG-Kontrast geprüft. (2) Automatische Absturzsicherung — alle 30 Sekunden ein Entwurf jedes geänderten Tabs im Einstellungsordner (nie in Ihren eigenen Dateien), Rückfrage beim nächsten Start nach einem nicht regulären Beenden. (3) Sicherungskopie beim Speichern — die bisherige Fassung wird vor dem Überschreiben als <datei>.bak gesichert. (4) Gliederung in einer neuen Seitenleiste (Strg+G) — alle Überschriften des Dokuments, Klick springt hin. (5) Zeichenzahl und Lesezeit zusätzlich in der Statusleiste. (6) Dateien per Ziehen und Ablegen öffnen (benötigt das automatisch mitinstallierte tkinterdnd2; fehlt es, läuft alles Übrige unverändert). (7) Durchsuchbare Dokumentliste in derselben Seitenleiste — bis zu 30 statt bisher 5 gemerkte Dateien, filterbar nach Datei- oder Ordnername. (8) Echte Aufzählungszeichen „•" statt des getippten Bindestrichs und (9) im Editor automatisch hochzählende nummerierte Listen — beides rein optisch, der gespeicherte Markdown-Text bleibt unverändert; abschaltbar unter Ansicht. Bewusst NICHT übernommen wurden Cloud-Synchronisierung, Freigabe per E-Mail und Browser-Speicher: sie widersprechen dem Ansatz eines portablen Programms, das direkt mit Dateien auf der Festplatte arbeitet. Nebenbei behoben: beim Umschalten in die Rohtext-Ansicht blieb eine eingebettete Trennlinie bis zum nächsten Render-Durchlauf stehen. Testsuite auf 621 Einzelprüfungen erweitert (zuvor 350).
2.2Bugfix nach Nutzer-Rückmeldung: Das in Version 2.1 eingeführte Ein/Aus (Toggle) bei Fett/Kursiv/Durchgestrichen funktionierte nur beim ersten Tastendruck zuverlässig. Grund: Beim Anwenden auf eine Textauswahl (nicht beim Entfernen) wurde die Auswahl im Textfeld anschließend nicht neu gesetzt — Tk entfernt die Markierung automatisch zusammen mit dem ersetzten Text. Ein zweiter Knopfdruck traf dadurch auf „keine Auswahl" und griff auf die andere, cursorbasierte Umschaltlogik zurück, die an der (falschen) Cursorposition zusätzliche Markierungszeichen einfügte, statt die eben erzeugte Formatierung zu erkennen — sichtbar z. B. als **fetten **fett** ** statt sauber rückgängig gemachtem fett. Dadurch blieben auch nach mehrfachem Klicken rohe Sternchen im Text stehen, die der WYSIWYG-Modus zu Recht nicht ausblendete (sie bildeten kein gültiges Markdown-Paar mehr) — das ist die Ursache des zweiten gemeldeten Punkts „kein wirklicher WYSIWYG-Modus". Fix: Nach dem Hinzufügen der Marker wird jetzt, symmetrisch zum Entfernen-Zweig, der neu eingefügte Text wieder markiert und die Schreibmarke ans Ende gesetzt — ein erneuter Klick findet die Formatierung damit zuverlässig wieder und schaltet sie sauber aus, beliebig oft hintereinander. Mit automatisierten Tests gegen wiederholtes Umschalten sowie Auswahl mit Leerzeichen am Rand abgesichert (4 neue Regressionsprüfungen); alle 350 automatisierten Prüfungen (zuvor 346) grün.
2.1Vier Fehlerbehebungen nach Nutzer-Rückmeldung: (1) Fett/Kursiv/Durchgestrichen sind jetzt ein echtes Ein/Aus (Toggle) — ein erneuter Knopfdruck auf bereits formatierten Text entfernt die Formatierung wieder, statt sie nochmal drumzuwickeln. Zusätzlicher Wortgrenzen-Schutz verhindert, dass ein ohne Auswahl eingefügter Platzhalter direkt an ein Wort klebt (z. B. „Jutetaschefett“), und dass eine beim Ziehen mit der Maus versehentlich mitmarkierte Leerstelle in die Markierungszeichen gerät (siehe Abschnitt 9 zur weiterhin bestehenden Einschränkung bei bereits vorhandenem Text mit einem solchen Leerzeichen). (2) Enter und Umschalt+ Enter setzen Aufzählungen, Nummerierungen und Checklisten jetzt automatisch mit demselben Marker fort (bisher: normaler Fließtext); eine leere Listenzeile beendet stattdessen die Liste. (3) Der Rohtext-Umschalter „</>“ in der Symbolleiste sitzt auf Nutzerwunsch jetzt direkt neben „Speichern“ statt ganz rechts außen. (4) Symbolleisten- Hintergrund und -Trennlinie kräftiger eingefärbt (Nutzer-Rückmeldung: zu wenig von der weißen Editorfläche abgesetzt) — weiterhin mit vollem WCAG-Kontrast (mind. 4,5:1) der vier Symbolgruppenfarben geprüft.
2.0Neues Feature (Nutzerwunsch): Tabs — mehrere Dokumente können jetzt gleichzeitig geöffnet sein (Datei → Neuer Tab, Strg+N), jeder Tab mit eigenem Undo/Redo, eigener Cursorposition und eigenem Rohtext/WYSIWYG-Zustand. Neue Kürzel Strg+W (Tab schließen), Strg+Tab/Strg+Umschalt+Tab (Tab wechseln). „Öffnen“ legt seit dieser Version einen neuen Tab an (bzw. wechselt zu einem bereits offenen Tab derselben Datei) statt den bisherigen Inhalt zu ersetzen. Beim Schließen einzelner Tabs sowie beim Beenden des Programms wird für jeden Tab mit ungespeicherten Änderungen einzeln nachgefragt. Auf ausdrücklichen Nutzerwunsch bleibt der Programmstart dabei unverändert schnell: Es wird beim Start immer nur ein Tab angelegt, eine frühere Mehrfach-Tab-Sitzung wird nicht automatisch wiederhergestellt.
1.9Bugfix: Beim Öffnen einer Datei über Windows (Doppelklick, „Öffnen mit“, Rechtsklick-Eintrag) zeigte sich immer ein leeres neues Dokument statt der angeklickten Datei — die von Windows übergebene Datei wurde bisher gar nicht ausgewertet. Jetzt wird sie beim Start zuverlässig geladen. Neues Feature: Optionale Zeilennummern-Spalte (Ansicht → Zeilennummern anzeigen, Standard: aus), bleibt auch bei umgebrochenen Zeilen korrekt ausgerichtet, siehe Abschnitt 5.
1.8Neu: Windows-Integration. Handbuch-Abschnitt 3 erklärt jetzt die Einrichtung eines Rechtsklick-Eintrags „Mit Markdown-Editor-BL öffnen“ und die Aufnahme in das „Öffnen mit“-Auswahlfenster über das eigenständige, projektübergreifende Werkzeug Windows-Programm-Registrieren.bat (separat im Werkzeuge-Ordner, wiederverwendbar für beliebige eigene Programme statt eines fest eingebauten Skripts). Reine Registrierungs-Einträge unter HKEY_CURRENT_USER, keine Administratorrechte nötig, keine Änderung an markdown_editor_bl.py selbst — daher kein Verhaltensunterschied im Editor gegenüber Version 1.7.
1.7Bugfix nach Nutzer-Rückmeldung: Wurde bereits formatierter Text (z. B. fett) nachträglich verlinkt, blieben die rohen Markdown-Zeichen (** usw.) im Linktext sichtbar statt ausgeblendet zu werden — der Link zeigte dann z. B. „**test**" statt fett dargestelltem „test". Fett, Kursiv, Fett+Kursiv, Durchgestrichen und Inline-Code innerhalb eines Links oder Bildes werden jetzt erkannt und korrekt dargestellt (Marker ausgeblendet, Formatierung angewendet), siehe Abschnitt 9 für die verbleibende Einschränkung bei der umgekehrten Verschachtelung.
1.6Drei Fehlerbehebungen nach Nutzer-Rückmeldung: (1) Fett/Kursiv/Durchgestrichen/Inline-Code ohne Textauswahl markierten bisher nicht den eingefügten Platzhaltertext (z. B. fett) — der Cursor landete dahinter, sodass eigener Text ihn nicht ersetzte, sondern daneben stehen blieb (sichtbar z. B. als „fetttestfett“). Der Platzhalter wird jetzt automatisch markiert, Weitertippen ersetzt ihn wie erwartet. (2) Die Ziel-URL von Links/Bildern war im WYSIWYG-Modus (seit 1.5 immer ausgeblendet) nirgends mehr sichtbar außer im Rohtext — jetzt als Hover-Tooltip und im Rechtsklick-Kontextmenü (mit „Link im Browser öffnen“/„URL kopieren“) einsehbar. (3) Das Eingabefeld im Fenster „Link einfügen …“ (und in „Suchen & Ersetzen“) hatte kein Rechtsklick-Kontextmenü — „Einfügen“ per rechter Maustaste funktionierte dort nicht. Jetzt mit vollständigem Kontextmenü (Ausschneiden/Kopieren/Einfügen/Alles auswählen).
1.5Auf Nutzerwunsch als puristischer, klar funktionierender Editor ausgerichtet: Markdown-Marker (**, \#, \` …) werden im WYSIWYG-Modus jetzt IMMER ausgeblendet statt abhängig von Cursorposition/aktiver Zeile (das bisherige Verhalten wurde als verwirrend empfunden) — Bearbeitung der rohen Zeichen weiterhin über die Rohtext-Ansicht. Die Einfüge-Funktionen für Nummerierte Liste, Bild und Tabelle wurden aus Menü und Symbolleiste entfernt (bereits vorhandene Vorkommen in Dateien werden weiterhin korrekt erkannt/dargestellt/exportiert). Trennlinie wird jetzt als echte, durchgehende horizontale Linie dargestellt statt als drei graue Zeichen (technischer Hintergrund und Verifikations-Hinweis siehe Abschnitt 9).
1.4Weitere Nutzerrückmeldung umgesetzt: Drucken öffnet jetzt immer nur die PDF-Datei zum manuellen Drucken statt teils sofort ohne Druckdialog auf dem Standarddrucker zu drucken (Fehlerbehebung). Markdown-Marker-Anzeige verfeinert: Auf der aktiven Zeile werden Marker (**, \` …) seit Version 1.4 nur noch für den Formatierungsabschnitt eingeblendet, in dem der Cursor tatsächlich steht, nicht mehr pauschal für die ganze Zeile. PDF-/Druck-Checklisten nutzen jetzt ASCII- Kästchen [ ]/[x] statt grafischer Unicode-Symbole, die zuvor als voll ausgefüllte schwarze Vierecke gedruckt wurden. Leere Checklisten-Kästchen (- [ ] ohne Text danach) werden jetzt korrekt erkannt. Abschnitt „Bekannte Grenzen“ um eine gemeinsame Erklärung zu Tabellen/Checklisten-Symbol/Listennummerierung/ Trennlinien ergänzt.
1.3Weitere Nutzerrückmeldung umgesetzt: Kästchen-Chip der Checkliste kräftiger eingefärbt (bessere Sichtbarkeit gegenüber der weißen Editorfläche als in Version 1.2 — die Zeichen [ ]/[x] selbst bleiben aus technischen Gründen weiterhin sichtbar, siehe Abschnitt 6). Symbolgruppenfarbe „Einfügen“ von Violett auf Bordeaux/Weinrot geändert. Neue Befehle Löschen (Bearbeiten-Menü, Kontextmenü, Entf) und Drucken (Datei-Menü, Strg+P). Fehlerbehebung: neu getippter Text direkt nach einem durchgestrichenen Abschnitt erschien kurzzeitig ebenfalls durchgestrichen (Tk übernahm neu eingefügte Zeichen zunächst automatisch in das benachbarte Formatierungs-Tag) — die aktive Zeile wird jetzt bei jedem Tastendruck sofort korrekt neu eingefärbt statt erst verzögert.
1.2Nutzerrückmeldung vom echten Windows-System umgesetzt: Kästchen-Optik der Checkliste überarbeitet (randloser Farb-Chip statt umrandetem Kästchen — der vorherige Rahmen wirkte auf echtem Tk-Rendering als hoher, über mehrere Zeilen reichender Kasten-Artefakt). Symbolgruppen wieder in vier unterschiedlichen Farben (Blau/Orange/ Grün/Violett) statt einheitlich Blau. Symbolleiste zusätzlich sanft blau hinterlegt, um sie vom weißen Editorbereich abzusetzen. Mausauswahl im Editor sichtbarer gemacht (frühere Auswahlfarbe war fast weiß). Neues Rechtsklick-Kontextmenü im Editor (Rückgängig/Wiederholen/Ausschneiden/Kopieren/Einfügen/Alles auswählen/Suchen & Ersetzen) inkl. neuem Tastenkürzel Strg+A.
1.1Eigenes Programm-Icon (MD-Logo) eingeführt, in Fenster/Taskleiste/EXE eingebunden. Farbschema von Indigo/Violett auf Blau umgestellt (Grundfarbe aus dem neuen Icon abgeleitet) — Oberfläche, HTML-Export und PDF-Export einheitlich angepasst. Checklisten-Kästchen [ ]/[x] werden jetzt als umrandetes Kästchen dargestellt statt als rohe Klammern (Nutzerrückmeldung: Vergleich mit Collabora Office zeigte dort ein sichtbares Kästchen).
1.0Erste Version: WYSIWYG-Rendering (Live-Preview, Markdown-Zeichen werden nur auf der aktiven Zeile eingeblendet), moderne farbige Oberfläche mit Symbolleiste, vollständiger Markdown-Funktionsumfang (Überschriften, Fett/Kursiv/Durchgestrichen, Listen/Checklisten, Zitate, Inline-Code/Codeblöcke, Links/Bilder, Trennlinien, Tabellen), Öffnen von .md/.markdown/.txt, Speichern als .md/.txt, Export als HTML und PDF, Suchen & Ersetzen, zuletzt geöffnete Dateien, Rohtext-Ansicht umschaltbar.

11. Autor, Copyright, Haftungsausschluss

Autor: Bernhard Lickert, entwickelt mit Claude (Anthropic)
Copyright: © 2026 Bernhard Lickert

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