Inhalt
1. Programm starten 2. Eigene EXE-Datei bauen 3. Windows-Integration (Rechtsklick & Standardprogramm) 4. Das WYSIWYG-Prinzip 5. Menü und Symbolleiste 6. Unterstützte Markdown-Elemente 7. Dateien öffnen, speichern, exportieren 8. Tastenkürzel 9. Bekannte Grenzen 10. Versionsverlauf 11. Autor, Copyright, Haftungsausschluss1. Programm starten
Markdown-Editor-BL.exeDie EXE-Datei ist eigenständig lauffähig — es muss kein Python separat installiert sein. Einfach im Ordner
dist (nach dem Bauen, siehe Abschnitt 2, oder aus dem
gelieferten ZIP-Paket) auf Markdown-Editor-BL.exe doppelklicken. Diese Datei kann
an einen beliebigen Ort verschoben oder z. B. auf den Desktop verknüpft werden.
Alternative: Direktstart mit Python
Für alle, die lieber mit installiertem Python arbeiten (z. B. um den Code selbst zu verändern),
liegt start_Markdown-Editor-BL.bat bei. Ein Doppelklick prüft, ob Python vorhanden
ist, installiert bei Bedarf automatisch die beiden benötigten Bibliotheken
markdown und reportlab nach und startet danach das Programm.
Vorausgesetzt wird Python 3 (z. B. von
python.org) mit aktiviertem Häkchen
„Add python.exe to PATH“ bei der Installation.
2. Eigene EXE-Datei bauen
Die mitgelieferte Markdown-Editor-BL.exe kann jederzeit neu erzeugt werden — z. B.
nach eigenen Anpassungen am Code, oder wenn nur die .py-Datei vorliegt.
- Python 3 installieren (siehe oben), falls noch nicht vorhanden.
- Doppelklick auf
build_Markdown-Editor-BL.bat. - Das Skript installiert automatisch
pyinstaller,markdownundreportlabund baut anschließend die EXE. - Ergebnis: Ordner
distmitMarkdown-Editor-BL.exe,Handbuch.htmlundicon.ico. Dieser Ordner ist komplett eigenständig und kann weitergegeben/verschoben werden.
Was ist eine EXE und warum ist sie der empfohlene Weg? Eine EXE-Datei bündelt das Programm zusammen mit einer eigenen, in sich geschlossenen Python-Umgebung. Dadurch entfällt jede Installation oder Versionsprüfung von Python auf dem Zielrechner — die Datei funktioniert „einfach so“, genau wie jedes andere Windows-Programm auch.
3. Windows-Integration (Rechtsklick & Standardprogramm)
Damit Markdown-Editor-BL direkt aus dem Explorer heraus nutzbar ist — ohne das Programm
jedes Mal manuell zu öffnen und die Datei dann per „Datei → Öffnen“ zu laden — gibt es ein
eigenständiges, projektübergreifendes Werkzeug:
Windows-Programm-Registrieren.bat. Es liegt nicht in diesem
ZIP, sondern zentral im Ordner Werkzeuge deiner Claude-Projekte-Ablage, weil es
für jedes deiner Programme wiederverwendbar ist (nicht nur für Markdown-Editor-BL) — separat
mit eigenem Handbuch ausgeliefert.
Für Markdown-Editor-BL konkret einrichten
- Zuerst
Markdown-Editor-BL.exebauen bzw. aus dem ZIP-Paket bereitstellen (siehe Abschnitt 1/2). Windows-Programm-Registrieren.bat(aus dem Werkzeuge-Ordner) starten und Menüpunkt [1] Programm registrieren wählen.- Im Auswahlfenster
Markdown-Editor-BL.exeauswählen. - Als Dateiendung(en) eingeben:
.md .markdown - Als Anzeigename kann der Vorschlag „Mit Markdown-Editor-BL öffnen“ einfach mit Enter übernommen werden.
Danach steht sofort ein direkter Rechtsklick-Eintrag „Mit Markdown-Editor-BL
öffnen“ für .md-/.markdown-Dateien zur Verfügung, und
Markdown-Editor-BL erscheint im „Öffnen mit“-Auswahlfenster.
.md-Dateien festzulegen (Doppelklick öffnet
dann direkt den Editor), einmalig von Hand: Rechtsklick auf eine .md-Datei →
„Öffnen mit“ → „Andere App wählen“ → Markdown-Editor-BL auswählen → Häkchen bei „Immer diese
App zum Öffnen von .md-Dateien verwenden“ setzen → OK. Der Rechtsklick-Eintrag funktioniert
dagegen sofort, ganz ohne diesen zusätzlichen Schritt.
Über Menüpunkt [2] Registrierung entfernen desselben Werkzeugs lässt sich
die Integration jederzeit wieder vollständig rückgängig machen. Details, Grenzen und der
technische Hintergrund stehen im eigenen Handbuch
(Windows-Programm-Registrieren_Handbuch.html, im Werkzeuge-Ordner).
4. Das WYSIWYG-Prinzip
Markdown-Editor-BL zeigt die Formatierung sofort im selben Fenster an — es gibt
kein separates Vorschaufenster. Tippen Sie z. B. **fett**, wird der Text sofort fett
dargestellt; \# Überschrift wird sofort als große Überschrift angezeigt.
Wichtig zu wissen: Gespeichert wird immer als reiner Markdown-Text. Die
Markdown-Zeichen (**, \#, \` …) selbst werden dabei
optisch ausgeblendet — im zugrundeliegenden Text bleiben sie unverändert erhalten, nur die
Darstellung im Editor blendet sie aus.
Bis Version 1.3 wurden diese Marker auf der jeweils aktiven Zeile pauschal eingeblendet, Version 1.4 blendete sie stattdessen nur für den einzelnen Formatierungsabschnitt ein, in dem der Cursor gerade stand. Seit Version 1.5 werden Markdown-Marker im WYSIWYG-Modus IMMER ausgeblendet, unabhängig von der Cursorposition (Nutzerrückmeldung: beide bisherigen Varianten wirkten eher verwirrend als hilfreich). Die Formatierung selbst (fett, kursiv, Überschriftengröße …) ist natürlich weiterhin normal zu sehen — nur die rohen Markdown-Zeichen drumherum nicht mehr.
Wer die rohen Markdown-Zeichen sehen oder gezielt bearbeiten möchte (z. B. um eine Formatierung zu entfernen oder zu prüfen, welche Zeichen genau verwendet wurden), schaltet dafür über Ansicht → Markdown-Rohtext anzeigen auf die reine Quelltext-Ansicht um — dort ist der komplette, unveränderte Markdown-Text durchgehend sichtbar.
5. Menü und Symbolleiste
Menü
| Menü | Enthält |
|---|---|
| Datei | Neuer Tab (seit Version 2.0, vormals „Neu“), Öffnen, Zuletzt geöffnete Dateien, Speichern, Speichern unter, Als HTML/PDF exportieren, Drucken (seit Version 1.3), Sicherungskopie beim Speichern (.bak) und Automatische Absturzsicherung (beide neu seit Version 2.3), Tab schließen (seit Version 2.0), Beenden |
| Bearbeiten | Rückgängig, Wiederholen, Ausschneiden, Kopieren, Einfügen, Löschen (seit Version 1.3), Alles auswählen, Suchen & Ersetzen |
| Rechtsklick im Editor | Seit Version 1.2: Kontextmenü mit Rückgängig, Wiederholen, Ausschneiden, Kopieren, Einfügen, Löschen (seit Version 1.3), Alles auswählen, Suchen & Ersetzen — wirkt auf die angeklickte Stelle bzw. eine bestehende Textauswahl. Seit Version 1.6: Klickt man mit rechts auf einen Link oder ein Bild, erscheinen zusätzlich oben im Menü das Linkziel selbst (nur zur Anzeige), „Link im Browser öffnen“ und „URL kopieren“ — siehe Abschnitt 6. |
| Format | Fett, Kursiv, Durchgestrichen, Überschrift 1–3, Aufzählung, Checkliste, Zitat, Inline-Code, Codeblock, Link, Trennlinie |
| Ansicht | Markdown-Rohtext anzeigen/ausblenden, Zeilennummern anzeigen (neu seit Version 1.9, Standard: aus), Seitenleiste anzeigen, Listenzeichen grafisch darstellen und Farbschema (alle drei neu seit Version 2.3), Schrift vergrößern/verkleinern |
| Hilfe | Dieses Handbuch, Über Markdown-Editor-BL |
notiz.md wird zusätzlich notiz.md.bak. So lässt sich ein
versehentliches Überschreiben rückgängig machen: die .bak-Datei einfach umbenennen.
Es wird immer nur die jeweils letzte Fassung aufbewahrt. Schlägt das Anlegen der Kopie fehl
(z. B. schreibgeschützter Ordner), wird trotzdem gespeichert — eine misslungene
Zusatzsicherung darf nie dazu führen, dass Ihre Arbeit verloren geht.Datei → Automatische Absturzsicherung schreibt alle 30 Sekunden einen Entwurf jedes Tabs mit ungespeicherten Änderungen in den Einstellungsordner (
%APPDATA%\Markdown-Editor-BL\autosave). Ihre eigenen Dateien werden
dabei nicht angefasst — anders als bei manchen Web-Editoren wird also nichts ohne
Ihr Zutun überschrieben. Wurde das Programm beim letzten Mal nicht regulär beendet (Absturz,
Stromausfall), fragt Markdown-Editor-BL beim nächsten Start einmalig, ob die gefundenen
Entwürfe in eigenen Tabs wiederhergestellt werden sollen. Nach regulärem Beenden bzw. nach
dem Speichern eines Tabs werden die zugehörigen Entwürfe automatisch entfernt.
.md-/.txt-Dateien lassen sich aus dem
Windows-Explorer direkt in das Editorfenster ziehen; jede landet in einem eigenen Tab (bzw.
es wird zu einem bereits offenen Tab derselben Datei gewechselt).
Voraussetzung: das Zusatzpaket tkinterdnd2. Die mitgelieferten
Skripte start_Markdown-Editor-BL.bat und build_Markdown-Editor-BL.bat
installieren es automatisch mit. Fehlt es, startet das Programm trotzdem völlig normal —
es fehlt dann nur diese eine Bequemlichkeit; alle anderen Wege zum Öffnen einer Datei
(Menü, Strg+O, Doppelklick im Explorer) funktionieren unverändert.
Symbolleiste
Die Symbolleiste sitzt auf einem blauen Hintergrund (seit Version 2.1 kräftiger als zuvor, Nutzer-Rückmeldung: zu wenig von der weißen Editorfläche abgesetzt), der sie optisch vom weißen Editorbereich abhebt, und bündelt die wichtigsten Aktionen als Kurzform der Menüpunkte: Datei-Aktionen inkl. Umschalter für die Rohtext-Ansicht direkt neben Speichern (seit Version 2.1, zuvor ganz rechts außen), Rückgängig/Wiederholen, Textformatierung (B/I/S), Überschriften (H1–H3), Listen/Checkliste/Zitat, Code/Link/ Trennlinie sowie Suche. Jede Schaltfläche zeigt bei Mauskontakt eine kurze Erklärung (Tooltip).
Die fünf Aktionsgruppen sind seit Version 1.2 farblich unterschieden, damit man sie auf einen Blick auseinanderhält: Datei/Rückgängig/Suche in Blau, Textformatierung/Überschriften in Orange, Listen/Checkliste/Zitat in Grün, sowie Code/Link/Trennlinie in Bordeaux/Weinrot (seit Version 1.3, zuvor Violett).
fett)
zwar eingefügt, der Cursor sprang danach aber hinter die schließenden Markierungszeichen statt
den Platzhalter zu markieren. Tippte man direkt weiter, landete der eigene Text hinter dem
Platzhalter statt ihn zu ersetzen — sichtbares Ergebnis z. B. „fetttestfett“
statt des gewünschten fett dargestellten „test“. Der Platzhalter wird jetzt automatisch markiert,
sodass Weitertippen ihn wie erwartet ersetzt.
6. Unterstützte Markdown-Elemente
| Element | Eingabe | Darstellung im Editor |
|---|---|---|
| Überschriften | \# Text bis \#\#\#\#\#\# Text |
6 Größenstufen, fett |
| Fett | **Text** oder __Text__ | fette Schrift |
| Kursiv | *Text* oder _Text_ | kursive Schrift |
| Fett+Kursiv | ***Text*** | fett und kursiv |
| Durchgestrichen | ~~Text~~ | durchgestrichener Text. Wie bei
Fett/Kursiv darf direkt hinter den öffnenden bzw. vor den schließenden Tilden KEIN
Leerzeichen stehen (~~ Text~~ bleibt unformatierter Rohtext) — siehe
Abschnitt 9. |
| Inline-Code | \`Code\` | Monospace-Schrift, hinterlegt |
| Codeblock | drei Backticks, Zeile davor/danach | grau hinterlegter Block, Inhalt wird nie als Markdown umgedeutet |
| Aufzählung | - Text / * Text | eingerückt |
| Nummerierte Liste | 1. Text | eingerückt. Seit Version 1.5 nicht mehr über die Oberfläche neu einfügbar (siehe Abschnitt 5/9) — bereits vorhandene nummerierte Listen werden aber weiterhin erkannt und dargestellt. |
| Checkliste | - [ ] Text / - [x] Text — auch ohne Text
danach, also - [ ] allein, wird seit Version 1.4 korrekt als leeres
Checklisten-Kästchen erkannt |
farbiger Kästchen-Chip um die Zeichen [ ]/[x] (seit Version
1.3 kräftigeres Blaugrau = offen, dunkelblau gefüllt = erledigt), erledigte Punkte
zusätzlich durchgestrichen/grau. Hinweis: technisch bleibt dies eine eingefärbte
Textstelle — die Zeichen [ ]/[x] selbst bleiben sichtbar,
werden nicht durch ein Grafiksymbol ersetzt. Im PDF-Export/Ausdruck werden seit Version
1.4 die ASCII-Kästchen [ ]/[x] verwendet statt grafischer
Unicode-Symbole, die zuvor als voll ausgefüllte schwarze Vierecke ausgedruckt wurden
(Nutzerrückmeldung). |
| Zitat | > Text | eingerückt, farbig hinterlegt |
| Link | [Text](URL) | blau, unterstrichen. Da die rohe Ziel-URL im WYSIWYG-Modus seit Version 1.5 ausgeblendet ist, zeigt Markdown-Editor-BL sie seit Version 1.6 auf zwei Wegen an: als Tooltip beim Überfahren mit der Maus, und im Rechtsklick-Kontextmenü (mit „Link im Browser öffnen“ und „URL kopieren“). Die vollständige, bearbeitbare URL bleibt außerdem jederzeit über Ansicht → Markdown-Rohtext anzeigen einsehbar. |
| Bild |  | Alt-Text farbig hervorgehoben. Seit Version 1.5 nicht mehr über die Oberfläche neu einfügbar (siehe Abschnitt 5/9) — bereits vorhandene Bilder in geöffneten Dateien werden aber weiterhin erkannt und dargestellt. |
| Trennlinie | --- | Seit Version 1.5: echte, durchgehende horizontale Linie statt grau hervorgehobener Zeichen (siehe Abschnitt 9 zum technischen Hintergrund und zur Verifikations-Einschränkung). |
| Tabelle | | Sp. 1 | Sp. 2 | + Trennzeile | Monospace-Darstellung (siehe Grenzen, Abschnitt 9). Seit Version 1.5 nicht mehr über die Oberfläche neu einfügbar — bereits vorhandene Tabellen in geöffneten Dateien werden aber weiterhin erkannt und dargestellt. |
7. Dateien öffnen, speichern, exportieren
Geöffnet werden können .md-, .markdown- und .txt-Dateien.
Gespeichert wird wahlweise als .md oder .txt — der Editor verändert beim
Öffnen/Speichern nie den Inhalt, außer den von Ihnen vorgenommenen Änderungen.
Neben Datei → Öffnen lässt sich eine Datei auch direkt aus dem Windows-Explorer heraus öffnen — per Doppelklick (falls als Standardprogramm eingerichtet) oder über den Rechtsklick-Eintrag „Mit Markdown-Editor-BL öffnen“ (siehe Abschnitt 3). Seit Version 1.9: Dabei wird jetzt zuverlässig genau die angeklickte Datei geladen. Zuvor wertete das Programm die von Windows übergebene Datei gar nicht aus — es öffnete sich stattdessen immer ein leeres neues Dokument (Nutzerrückmeldung nach dem ersten Live-Test der Windows-Integration).
Seit Version 2.0: Jede so geöffnete Datei landet in einem eigenen, neuen Tab (siehe Abschnitt 5) — bereits geöffnete Dokumente bleiben dabei unangetastet erhalten. Ist die angeklickte Datei bereits in einem Tab offen, wechselt Markdown-Editor-BL nur zu diesem Tab.
Zusätzlich steht ein Export in zwei weitere Formate zur Verfügung (Menü Datei):
- Als HTML exportieren — erzeugt eine eigenständige, gestylte HTML-Datei, die sich in jedem Browser öffnen lässt.
- Als PDF exportieren — erzeugt eine druckfertige PDF-Datei mit Überschriften, Formatierung, Listen, Tabellen und Codeblöcken.
- Drucken (seit Version 1.3) — erzeugt im Hintergrund eine temporäre PDF-Datei und öffnet diese in Ihrem Standard-PDF-Programm (z. B. Adobe Reader, Edge, Vorschau). Von dort aus starten Sie den eigentlichen Druck über den Druckdialog des PDF-Programms — dort stehen Ihnen alle gewohnten Einstellungen zur Verfügung (Drucker, Seitenbereich, Duplex usw.). Seit Version 1.4: Zuvor nutzte „Drucken“ unter Windows den Schnelldruck-Verb des Betriebssystems, der teils sofort ohne Druckdialog auf dem Standarddrucker druckte (Nutzerrückmeldung). Das ist jetzt behoben — „Drucken“ öffnet immer nur die PDF-Datei, gedruckt wird bewusst von Ihnen aus dem PDF-Programm heraus.
Zeichenkodierung (Umlaute, ß, …)
Markdown-Editor-BL liest und speichert Dateien als UTF-8 — dem heute
üblichen Standard, mit dem Umlaute und Sonderzeichen zuverlässig funktionieren. Zeigt eine
geöffnete Datei Umlaute falsch an (typisches Muster: ü erscheint als
ü, ß als ß), liegt das nicht an Markdown-Editor-BL,
sondern daran, dass die Datei bereits vor dem Öffnen falsch kodiert wurde — meist,
weil ein anderes Programm sie einmal in der falschen Kodierung gespeichert hat. Ein Vergleich
mit einem zweiten Programm (z. B. Collabora Office/LibreOffice) hilft bei der Einordnung: Zeigt
dieses die gleiche Verstümmelung, steckt sie in der Datei selbst und nicht in einem der
beiden Programme.
8. Tastenkürzel
| Kürzel | Aktion |
|---|---|
| Strg+N | Neuer Tab (bis Version 1.9: „Neu“) |
| Strg+O | Öffnen (seit Version 2.0 in einem neuen Tab, siehe Abschnitt 5) |
| Strg+S | Speichern |
| Strg+Umschalt+S | Speichern unter |
| Strg+W | Tab schließen (seit Version 2.0) |
| Strg+G | Seitenleiste (Gliederung/Dokumente) ein- und ausblenden (seit Version 2.3) |
| Strg+Umschalt+L | Aufzählung (seit Version 2.5) |
| Strg+Umschalt+X | Checkliste — Eselsbrücke: das x im Kästchen [x] (seit Version 2.5) |
| Strg+Umschalt+Q | Zitat — Quote (seit Version 2.5) |
| Strg+Umschalt+K | Codeblock — dieselbe Taste wie Inline-Code (Strg+K), mit Umschalt für den Block (seit Version 2.5) |
| Strg+Umschalt+T | Trennlinie (seit Version 2.5) |
| Strg+Umschalt+R | Markdown-Rohtext anzeigen/ausblenden (seit Version 2.5) |
| Strg+Umschalt+N | Zeilennummern ein- und ausblenden (seit Version 2.5) |
| Strg+Tab | Zum nächsten Tab wechseln (seit Version 2.0) |
| Strg+Umschalt+Tab | Zum vorherigen Tab wechseln (seit Version 2.0) |
| Strg+Q | Beenden (fragt seit Version 2.0 bei JEDEM Tab mit ungespeicherten Änderungen einzeln nach) |
| Strg+B | Fett |
| Strg+I | Kursiv |
| Strg+D | Durchgestrichen |
| Strg+K | Inline-Code |
| Strg+L | Link einfügen |
| Strg+1 / 2 / 3 | Überschrift 1/2/3 |
| Strg+F | Suchen & Ersetzen |
| Strg+A | Alles auswählen (seit Version 1.2) |
| Entf | Löschen — Auswahl bzw. Zeichen rechts vom Cursor (seit Version 1.3 zusätzlich über Menü/Kontextmenü erreichbar) |
| Strg+P | Drucken (seit Version 1.3) |
| Strg++ / - | Schrift vergrößern/verkleinern |
| Enter | In Aufzählung/Nummerierung/Checkliste: setzt den Marker auf der nächsten Zeile fort, bzw. beendet die Liste, wenn die aktuelle Zeile leer ist (seit Version 2.1, siehe Abschnitt 5). Sonst normaler Zeilenumbruch. |
| Umschalt+Enter | Wie Enter — auch der weiche Zeilenumbruch setzt seit Version 2.1 Listen/Checklisten fort. |
Die Formatierungs-Kürzel wirken auf den Editor, auch wenn gerade z. B. das Suchen&Ersetzen-Fenster geöffnet ist, aber nicht fokussiert ist — sie greifen nur, wenn der Editor selbst den Tastaturfokus besitzt.
9. Bekannte Grenzen
|-Zeichen), jedoch ohne echte
Gitterlinien/Zellen wie in einer Textverarbeitung. Im HTML- und PDF-Export erscheinen Tabellen
dagegen als echte, sauber gerahmte Tabellen.
[Bild: ...]
statt des eingebetteten Bildes.
1.) wird unverändert angezeigt, auch bei mehreren
Listenpunkten untereinander. Im HTML- und PDF-Export wird dagegen korrekt und automatisch
durchnummeriert (1., 2., 3., …), da diese Exporte echte Listenstrukturen erzeugen.
**[Text](URL)** — wird weiterhin nicht erkannt, ebenso
keine tiefere Verschachtelung (z. B. Kursiv innerhalb von Fett innerhalb eines Links) und kein
Link innerhalb eines Links.
=== oder
--- darunter) werden nicht erkannt — bitte die \#-Schreibweise nutzen.
~~ Text~~, ** Text** bzw. *Text * (Leerzeichen direkt
nach dem öffnenden bzw. vor dem schließenden Marker) werden bewusst NICHT als Formatierung
erkannt und bleiben als unformatierter Rohtext stehen — dieselbe Regel wie in den meisten
Markdown-Programmen, u. a. damit z. B. „3 * 4 * 5“ nicht versehentlich kursiv wird. Seit
Version 2.1 verhindern die Formatierungs-Schaltflächen/-Kürzel dies bereits beim Anwenden
selbst (siehe Abschnitt 5) — bereits vorhandener Text mit einem solchen Leerzeichen muss
einmalig von Hand korrigiert werden (Leerzeichen entfernen bzw. hinter die Markierung
verschieben).
---) — seit Version 1.5 als echte Linie umgesetzt:
Anders als bei Tabellen/Bildern/Listennummerierung wurde hier der Aufwand für eine echte
Lösung als vertretbar eingeschätzt, da eine Trennlinie nur ein einzelnes, in sich
abgeschlossenes Element pro Vorkommen benötigt (kein fortlaufender Text darin, keine
Zellstruktur). Die Trennlinie wird daher als eingebettetes grafisches Element dargestellt, der
gespeicherte Markdown-Text bleibt dabei unverändert ---.
Einschränkung: Da in dieser Entwicklungsumgebung kein echtes
Tkinter-Fenster/Display zur Verfügung steht, konnte diese Darstellung nur an der zugrunde
liegenden Logik (automatisierte Tests), nicht aber visuell am echten Bildschirm geprüft
werden — bitte beim ersten Live-Test gezielt auf Trennlinien achten und Rückmeldung geben,
falls die Darstellung nicht wie erwartet aussieht.
**-Zeichen..md-Datei über Windows-Explorer öffnen (Doppelklick bzw.
Rechtsklick-Eintrag, siehe Abschnitt 3) — es sollte die angeklickte Datei erscheinen, kein
leeres neues Dokument. (2) Ansicht → Zeilennummern anzeigen
einschalten, eine sehr lange Zeile eintippen, bis sie umbricht, und prüfen, ob die
Zeilennummer daneben weiterhin auf gleicher Höhe mit dem Zeilenanfang steht.__init__-Methode, nicht nur einzelner
Methoden für sich). Nicht geprüft werden konnte dabei weiterhin die tatsächliche Optik
und Pixel-Anordnung der Tab-Leiste (Abstände, Farben, Größe der „ד-Schaltfläche) und
das reale Fokus-/Maus-Verhalten beim Klicken auf einen Tab. Bitte beim ersten Start gezielt
gegentesten: (1) mehrere Tabs über Datei → Neuer Tab anlegen, in
jedem unterschiedlichen Text eintippen und zwischen ihnen wechseln — bleibt jeder Tab-Inhalt
unverändert erhalten? (2) eine Datei per Datei → Öffnen laden,
dieselbe Datei ein zweites Mal öffnen — wechselt es nur zum bestehenden Tab, statt sie doppelt
zu öffnen? (3) in einem Tab etwas ändern (nicht speichern), diesen Tab per „ד schließen —
erscheint die erwartete Rückfrage? (4) alle Tabs schließen bzw. das Programm beenden, während
mehrere Tabs ungespeicherte Änderungen haben — wird für jeden einzeln nachgefragt? (5) Start
mit einer Datei per Kommandozeile/Windows-Explorer (siehe Abschnitt 3/7) — startet das Programm
weiterhin zügig, ohne spürbare Verzögerung?
(1) Schärfe: Sind Schrift und Symbole jetzt so scharf wie in anderen Programmen? (2) Größenverhältnisse: Wirkt nichts zu klein oder zu gedrängt — Werkzeugleiste, Tabs, Seitenleiste, Statusleiste? (3) Symbole: Werden alle zwölf Symbole angezeigt, oder erscheint irgendwo ein leeres Kästchen? Ein Kästchen bedeutet, dass der betreffende Glyph in Ihrer Windows-Symbolschrift fehlt. (4) Bildlaufleiste: Lässt sie sich ziehen, und springt ein Klick daneben an die passende Stelle? (5) Zeilennummern einschalten — stehen die Nummern noch genau auf Höhe ihrer Zeilen? (6) Dunkles Farbschema umschalten — wechseln Symbole und Bildlaufleiste die Farbe mit? (7) Ansicht → Bunte Symbole ein- und wieder ausschalten — baut sich die Leiste beide Male sauber auf?
(1) Aufzählung: mehrere Zeilen mit „- " beginnen — erscheint jeweils ein sauber ausgerichteter Punkt „•"? Steht der Text daneben auf gleicher Höhe? (2) Nummerierung: drei Zeilen mit „1. " beginnen — zeigt der Editor 1., 2., 3.? Eine Zeile in der Mitte löschen — zählt es danach korrekt neu durch? (3) Bearbeiten: in einer Listenzeile tippen, Zeichen löschen, die ganze Zeile löschen, Text davor einfügen — bleibt das Zeichen an der richtigen Stelle, entstehen keine doppelten Punkte, bleibt keiner allein zurück? (4) Umschalten: auf Ansicht → Markdown-Rohtext anzeigen und zurück — verschwinden die Zeichen und kommen unbeschädigt wieder? Dasselbe mit Ansicht → Listenzeichen grafisch darstellen. (5) Tabs: in zwei Tabs Listen anlegen und hin- und herwechseln — bleibt jeder Tab korrekt? (6) Link in einer Listenzeile: mit der Maus darüberfahren und rechtsklicken — zeigt der Tooltip bzw. das Menü das richtige Ziel (nicht um ein Zeichen versetzt)? (7) Speichern: eine Datei mit Listen speichern und in einem anderen Programm (z. B. Editor) öffnen — steht dort unverändert „- " bzw. „1. "?
Weiter zu prüfen: (8) Dunkelmodus über Ansicht → Farbschema — ist alles lesbar, bleibt beim Umschalten keine Fläche in der alten Farbe stehen (auch nicht in einem zweiten Tab, in Tooltips, in Dialogen)? (9) Seitenleiste (Strg+G) — springt ein Klick auf eine Überschrift an die richtige Stelle, öffnet ein Klick auf eine Datei die richtige Datei, filtert das Suchfeld sinnvoll? (10) Sicherungskopie — liegt nach dem Speichern eine
.bak-Datei mit der VORHERIGEN Fassung daneben?
(11) Absturzsicherung — Text ändern, mindestens 30 Sekunden warten, das
Programm über den Task-Manager hart beenden, neu starten: kommt die Rückfrage, und stimmt der
wiederhergestellte Inhalt? (12) Ziehen und Ablegen — eine .md-Datei aus dem
Explorer ins Fenster ziehen: öffnet sie sich in einem neuen Tab? (Falls nicht: fehlt
tkinterdnd2, siehe Abschnitt 5 — alles andere muss trotzdem laufen.)
10. Versionsverlauf
| Version | Änderungen |
|---|---|
| 2.5 | Drei Rückmeldungen aus dem Live-Test von 2.4.
(1) Seitenleiste in der Breite verstellbar — zwischen Seitenleiste und
Editor sitzt jetzt ein Ziehgriff. Breite frei wählbar zwischen 150 und 520 Punkten,
Doppelklick stellt die Ausgangsbreite wieder her, der Wert wird gespeichert.
(2) Rohtext-Umschalter wieder eindeutig — sein Symbol war in Version 2.4
kaum vom Codeblock-Knopf zu unterscheiden (beide zeigten Klammern). Er trägt jetzt wieder
das Zeichen </>.
(3) Sieben neue Tastenkürzel für Befehle, die bisher keines hatten:
Aufzählung, Checkliste, Zitat, Codeblock, Trennlinie, Rohtext-Ansicht und
Zeilennummern — alle auf Strg+Umschalt, siehe Abschnitt 8. |
| 2.4 | Darstellung auf hochauflösenden Bildschirmen und aufgeräumte Oberfläche. (1) Scharfe Darstellung bei jeder Anzeigeskalierung — das Programm meldet sich jetzt beim Start als DPI-bewusst an. Bis Version 2.3 tat es das nicht; Windows ließ es deshalb in 96 dpi zeichnen und streckte das fertige Bild anschließend hoch, was bei einer Skalierung von 125 % oder mehr sichtbar unscharfe Schrift und Symbole ergab. Alle Abstände und Größen werden entsprechend mitgerechnet. (2) Neue Symbolgarnitur — die farbigen Emoji-Symbole der Werkzeugleiste (Bitmaps, in jeder Größe weich) sind durch einfarbige Vektorglyphen aus den Windows-Symbolschriften ersetzt. Sie sind in jeder Größe scharf und passen sich dem hellen wie dem dunklen Farbschema an. Fett, Kursiv, Durchgestrichen, H1–H3, Inline-Code und Codeblock bleiben bewusst Schriftzeichen. (3) Einfarbige statt bunter Symbole — die vier Gruppenfarben von Version 2.3 sind auf einen ruhigen Ton vereinheitlicht; die Gruppen bleiben durch die Trennstriche erkennbar. Über Ansicht > Bunte Symbole lässt sich der alte Zustand zurückholen. (4) Schlanke Bildlaufleiste — ohne die beiden Pfeilkästchen der Tkinter-Voreinstellung. (5) Begrenzte Zeilenbreite — der Text steht in einer mittigen Spalte fester Höchstbreite statt über die volle Fensterbreite zu laufen. Abschaltbar unter Ansicht > Zeilenbreite begrenzen. (6) Kräftigere Nebentexte — Beschriftungen und Hinweise sind deutlich dunkler gesetzt, damit sie auch bei starker Skalierung tragen. |
| 2.3 | Neun Funktionen aus dem Vergleich mit dem Online-Editor
md-edit.com übernommen (Nutzerauswahl):
(1) Farbschema Hell/Dunkel/Wie das System —
umschaltbar unter Ansicht, sofort wirksam, gespeichert; beide Paletten auf
WCAG-Kontrast geprüft.
(2) Automatische Absturzsicherung — alle 30 Sekunden ein Entwurf jedes
geänderten Tabs im Einstellungsordner (nie in Ihren eigenen Dateien), Rückfrage beim
nächsten Start nach einem nicht regulären Beenden.
(3) Sicherungskopie beim Speichern — die bisherige Fassung wird vor dem
Überschreiben als <datei>.bak gesichert.
(4) Gliederung in einer neuen Seitenleiste
(Strg+G) — alle Überschriften des Dokuments, Klick springt hin.
(5) Zeichenzahl und Lesezeit zusätzlich in der Statusleiste.
(6) Dateien per Ziehen und Ablegen öffnen (benötigt das automatisch
mitinstallierte tkinterdnd2; fehlt es, läuft alles Übrige unverändert).
(7) Durchsuchbare Dokumentliste in derselben Seitenleiste — bis zu 30
statt bisher 5 gemerkte Dateien, filterbar nach Datei- oder Ordnername.
(8) Echte Aufzählungszeichen „•" statt des getippten Bindestrichs und
(9) im Editor automatisch hochzählende nummerierte Listen — beides rein
optisch, der gespeicherte Markdown-Text bleibt unverändert; abschaltbar unter Ansicht.
Bewusst NICHT übernommen wurden Cloud-Synchronisierung, Freigabe per E-Mail und
Browser-Speicher: sie widersprechen dem Ansatz eines portablen Programms, das direkt mit
Dateien auf der Festplatte arbeitet. Nebenbei behoben: beim Umschalten in die
Rohtext-Ansicht blieb eine eingebettete Trennlinie bis zum nächsten Render-Durchlauf
stehen. Testsuite auf 621 Einzelprüfungen erweitert (zuvor 350). |
| 2.2 | Bugfix nach Nutzer-Rückmeldung: Das in Version 2.1
eingeführte Ein/Aus (Toggle) bei Fett/Kursiv/Durchgestrichen funktionierte nur beim ersten
Tastendruck zuverlässig. Grund: Beim Anwenden auf eine Textauswahl (nicht beim Entfernen)
wurde die Auswahl im Textfeld anschließend nicht neu gesetzt — Tk entfernt die Markierung
automatisch zusammen mit dem ersetzten Text. Ein zweiter Knopfdruck traf dadurch auf
„keine Auswahl" und griff auf die andere, cursorbasierte Umschaltlogik zurück, die an der
(falschen) Cursorposition zusätzliche Markierungszeichen einfügte, statt die eben erzeugte
Formatierung zu erkennen — sichtbar z. B. als **fetten **fett** ** statt
sauber rückgängig gemachtem fett. Dadurch blieben auch nach mehrfachem
Klicken rohe Sternchen im Text stehen, die der WYSIWYG-Modus zu Recht nicht ausblendete
(sie bildeten kein gültiges Markdown-Paar mehr) — das ist die Ursache des zweiten
gemeldeten Punkts „kein wirklicher WYSIWYG-Modus". Fix: Nach dem Hinzufügen der Marker
wird jetzt, symmetrisch zum Entfernen-Zweig, der neu eingefügte Text wieder markiert und
die Schreibmarke ans Ende gesetzt — ein erneuter Klick findet die Formatierung damit
zuverlässig wieder und schaltet sie sauber aus, beliebig oft hintereinander. Mit
automatisierten Tests gegen wiederholtes Umschalten sowie Auswahl mit
Leerzeichen am Rand abgesichert (4 neue Regressionsprüfungen); alle 350 automatisierten
Prüfungen (zuvor 346) grün. |
| 2.1 | Vier Fehlerbehebungen nach Nutzer-Rückmeldung: (1) Fett/Kursiv/Durchgestrichen sind jetzt ein echtes Ein/Aus (Toggle) — ein erneuter Knopfdruck auf bereits formatierten Text entfernt die Formatierung wieder, statt sie nochmal drumzuwickeln. Zusätzlicher Wortgrenzen-Schutz verhindert, dass ein ohne Auswahl eingefügter Platzhalter direkt an ein Wort klebt (z. B. „Jutetaschefett“), und dass eine beim Ziehen mit der Maus versehentlich mitmarkierte Leerstelle in die Markierungszeichen gerät (siehe Abschnitt 9 zur weiterhin bestehenden Einschränkung bei bereits vorhandenem Text mit einem solchen Leerzeichen). (2) Enter und Umschalt+ Enter setzen Aufzählungen, Nummerierungen und Checklisten jetzt automatisch mit demselben Marker fort (bisher: normaler Fließtext); eine leere Listenzeile beendet stattdessen die Liste. (3) Der Rohtext-Umschalter „</>“ in der Symbolleiste sitzt auf Nutzerwunsch jetzt direkt neben „Speichern“ statt ganz rechts außen. (4) Symbolleisten- Hintergrund und -Trennlinie kräftiger eingefärbt (Nutzer-Rückmeldung: zu wenig von der weißen Editorfläche abgesetzt) — weiterhin mit vollem WCAG-Kontrast (mind. 4,5:1) der vier Symbolgruppenfarben geprüft. |
| 2.0 | Neues Feature (Nutzerwunsch): Tabs — mehrere Dokumente können jetzt gleichzeitig geöffnet sein (Datei → Neuer Tab, Strg+N), jeder Tab mit eigenem Undo/Redo, eigener Cursorposition und eigenem Rohtext/WYSIWYG-Zustand. Neue Kürzel Strg+W (Tab schließen), Strg+Tab/Strg+Umschalt+Tab (Tab wechseln). „Öffnen“ legt seit dieser Version einen neuen Tab an (bzw. wechselt zu einem bereits offenen Tab derselben Datei) statt den bisherigen Inhalt zu ersetzen. Beim Schließen einzelner Tabs sowie beim Beenden des Programms wird für jeden Tab mit ungespeicherten Änderungen einzeln nachgefragt. Auf ausdrücklichen Nutzerwunsch bleibt der Programmstart dabei unverändert schnell: Es wird beim Start immer nur ein Tab angelegt, eine frühere Mehrfach-Tab-Sitzung wird nicht automatisch wiederhergestellt. |
| 1.9 | Bugfix: Beim Öffnen einer Datei über Windows (Doppelklick, „Öffnen mit“, Rechtsklick-Eintrag) zeigte sich immer ein leeres neues Dokument statt der angeklickten Datei — die von Windows übergebene Datei wurde bisher gar nicht ausgewertet. Jetzt wird sie beim Start zuverlässig geladen. Neues Feature: Optionale Zeilennummern-Spalte (Ansicht → Zeilennummern anzeigen, Standard: aus), bleibt auch bei umgebrochenen Zeilen korrekt ausgerichtet, siehe Abschnitt 5. |
| 1.8 | Neu: Windows-Integration. Handbuch-Abschnitt 3 erklärt
jetzt die Einrichtung eines Rechtsklick-Eintrags „Mit Markdown-Editor-BL öffnen“ und die
Aufnahme in das „Öffnen mit“-Auswahlfenster über das eigenständige,
projektübergreifende Werkzeug Windows-Programm-Registrieren.bat (separat im
Werkzeuge-Ordner, wiederverwendbar für beliebige eigene Programme statt eines fest
eingebauten Skripts). Reine Registrierungs-Einträge unter
HKEY_CURRENT_USER, keine Administratorrechte nötig, keine Änderung an
markdown_editor_bl.py selbst — daher kein Verhaltensunterschied im Editor
gegenüber Version 1.7. |
| 1.7 | Bugfix nach Nutzer-Rückmeldung: Wurde bereits formatierter
Text (z. B. fett) nachträglich verlinkt, blieben die rohen Markdown-Zeichen
(** usw.) im Linktext sichtbar statt ausgeblendet zu werden — der Link zeigte
dann z. B. „**test**" statt fett dargestelltem „test". Fett, Kursiv, Fett+Kursiv,
Durchgestrichen und Inline-Code innerhalb eines Links oder Bildes werden jetzt
erkannt und korrekt dargestellt (Marker ausgeblendet, Formatierung angewendet), siehe
Abschnitt 9 für die verbleibende Einschränkung bei der umgekehrten Verschachtelung. |
| 1.6 | Drei Fehlerbehebungen nach Nutzer-Rückmeldung:
(1) Fett/Kursiv/Durchgestrichen/Inline-Code ohne Textauswahl markierten bisher
nicht den eingefügten Platzhaltertext (z. B. fett) — der Cursor landete
dahinter, sodass eigener Text ihn nicht ersetzte, sondern daneben stehen blieb (sichtbar
z. B. als „fetttestfett“). Der Platzhalter wird jetzt automatisch markiert, Weitertippen
ersetzt ihn wie erwartet. (2) Die Ziel-URL von Links/Bildern war im WYSIWYG-Modus (seit
1.5 immer ausgeblendet) nirgends mehr sichtbar außer im Rohtext — jetzt als
Hover-Tooltip und im Rechtsklick-Kontextmenü (mit „Link im Browser öffnen“/„URL
kopieren“) einsehbar. (3) Das Eingabefeld im Fenster „Link einfügen …“ (und in
„Suchen & Ersetzen“) hatte kein Rechtsklick-Kontextmenü — „Einfügen“ per rechter
Maustaste funktionierte dort nicht. Jetzt mit vollständigem Kontextmenü
(Ausschneiden/Kopieren/Einfügen/Alles auswählen). |
| 1.5 | Auf Nutzerwunsch als puristischer, klar funktionierender Editor
ausgerichtet: Markdown-Marker (**, \#, \` …)
werden im WYSIWYG-Modus jetzt IMMER ausgeblendet statt abhängig von Cursorposition/aktiver
Zeile (das bisherige Verhalten wurde als verwirrend empfunden) — Bearbeitung der rohen
Zeichen weiterhin über die Rohtext-Ansicht. Die Einfüge-Funktionen für Nummerierte
Liste, Bild und Tabelle wurden aus Menü und
Symbolleiste entfernt (bereits vorhandene Vorkommen in Dateien werden weiterhin korrekt
erkannt/dargestellt/exportiert). Trennlinie wird jetzt als echte,
durchgehende horizontale Linie dargestellt statt als drei graue Zeichen (technischer
Hintergrund und Verifikations-Hinweis siehe Abschnitt 9). |
| 1.4 | Weitere Nutzerrückmeldung umgesetzt: Drucken öffnet jetzt
immer nur die PDF-Datei zum manuellen Drucken statt teils sofort ohne Druckdialog auf dem
Standarddrucker zu drucken (Fehlerbehebung). Markdown-Marker-Anzeige verfeinert:
Auf der aktiven Zeile werden Marker (**, \` …) seit Version 1.4 nur
noch für den Formatierungsabschnitt eingeblendet, in dem der Cursor tatsächlich steht, nicht
mehr pauschal für die ganze Zeile. PDF-/Druck-Checklisten nutzen jetzt ASCII-
Kästchen [ ]/[x] statt grafischer Unicode-Symbole, die zuvor als
voll ausgefüllte schwarze Vierecke gedruckt wurden. Leere Checklisten-Kästchen
(- [ ] ohne Text danach) werden jetzt korrekt erkannt. Abschnitt „Bekannte
Grenzen“ um eine gemeinsame Erklärung zu Tabellen/Checklisten-Symbol/Listennummerierung/
Trennlinien ergänzt. |
| 1.3 | Weitere Nutzerrückmeldung umgesetzt: Kästchen-Chip der Checkliste
kräftiger eingefärbt (bessere Sichtbarkeit gegenüber der weißen Editorfläche als in
Version 1.2 — die Zeichen [ ]/[x] selbst bleiben aus
technischen Gründen weiterhin sichtbar, siehe Abschnitt 6). Symbolgruppenfarbe
„Einfügen“ von Violett auf Bordeaux/Weinrot geändert. Neue Befehle Löschen
(Bearbeiten-Menü, Kontextmenü, Entf) und Drucken
(Datei-Menü, Strg+P). Fehlerbehebung: neu getippter Text direkt
nach einem durchgestrichenen Abschnitt erschien kurzzeitig ebenfalls durchgestrichen
(Tk übernahm neu eingefügte Zeichen zunächst automatisch in das benachbarte
Formatierungs-Tag) — die aktive Zeile wird jetzt bei jedem Tastendruck sofort korrekt
neu eingefärbt statt erst verzögert. |
| 1.2 | Nutzerrückmeldung vom echten Windows-System umgesetzt: Kästchen-Optik der Checkliste überarbeitet (randloser Farb-Chip statt umrandetem Kästchen — der vorherige Rahmen wirkte auf echtem Tk-Rendering als hoher, über mehrere Zeilen reichender Kasten-Artefakt). Symbolgruppen wieder in vier unterschiedlichen Farben (Blau/Orange/ Grün/Violett) statt einheitlich Blau. Symbolleiste zusätzlich sanft blau hinterlegt, um sie vom weißen Editorbereich abzusetzen. Mausauswahl im Editor sichtbarer gemacht (frühere Auswahlfarbe war fast weiß). Neues Rechtsklick-Kontextmenü im Editor (Rückgängig/Wiederholen/Ausschneiden/Kopieren/Einfügen/Alles auswählen/Suchen & Ersetzen) inkl. neuem Tastenkürzel Strg+A. |
| 1.1 | Eigenes Programm-Icon (MD-Logo) eingeführt, in Fenster/Taskleiste/EXE
eingebunden. Farbschema von Indigo/Violett auf Blau umgestellt (Grundfarbe aus dem neuen
Icon abgeleitet) — Oberfläche, HTML-Export und PDF-Export einheitlich angepasst.
Checklisten-Kästchen [ ]/[x] werden jetzt als umrandetes
Kästchen dargestellt statt als rohe Klammern (Nutzerrückmeldung: Vergleich mit
Collabora Office zeigte dort ein sichtbares Kästchen). |
| 1.0 | Erste Version: WYSIWYG-Rendering (Live-Preview, Markdown-Zeichen werden nur auf der aktiven Zeile eingeblendet), moderne farbige Oberfläche mit Symbolleiste, vollständiger Markdown-Funktionsumfang (Überschriften, Fett/Kursiv/Durchgestrichen, Listen/Checklisten, Zitate, Inline-Code/Codeblöcke, Links/Bilder, Trennlinien, Tabellen), Öffnen von .md/.markdown/.txt, Speichern als .md/.txt, Export als HTML und PDF, Suchen & Ersetzen, zuletzt geöffnete Dateien, Rohtext-Ansicht umschaltbar. |
11. Autor, Copyright, Haftungsausschluss
Autor: Bernhard Lickert, entwickelt mit Claude (Anthropic)
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