Handbuch – HTML-Editor-BL Version 2.0

Ein einfacher, zweigeteilter HTML-Editor: links der Code mit farblicher Hervorhebung, per Knopfdruck eine echte Browser-Vorschau – die sich sogar direkt im Browserfenster bearbeiten lässt, ganz ohne HTML-Kenntnisse.

Inhalt
  1. Programm starten (ohne Terminal)
  2. Eigene EXE-Datei bauen
  3. Die Oberfläche im Überblick
  4. Datei öffnen, speichern, neu anlegen
  5. Seite direkt aus dem Internet laden (URL)
  6. Farbliche Hervorhebung des Codes
  7. Suchen & Ersetzen
  8. Vorschau im Browser öffnen
  9. Vorschau-Browser auswählen
  10. Direkt im Browser bearbeiten (ohne HTML-Wissen)
  11. Zeilen-Sprung: Browser <-> Code-Editor
  12. Tastenkürzel-Übersicht
  13. Häufige Fragen & Fehlerbehebung
  14. Über / Autor / Haftungsausschluss
  15. Versionsverlauf

1. Programm starten (ohne Terminal)

Am einfachsten: Doppelklick auf start_HTML-Editor-BL.bat. Es öffnet sich kein schwarzes Konsolenfenster – nur das Editor-Fenster selbst.

Die Datei prüft automatisch, ob bereits eine fertige HTML-Editor-BL.exe im Unterordner dist existiert (dann wird diese gestartet) – ansonsten wird das Programm über pythonw gestartet, welches ebenfalls kein Konsolenfenster anzeigt. Es wird lediglich vorausgesetzt, dass Python 3 installiert ist, falls noch keine EXE gebaut wurde.

2. Eigene EXE-Datei bauen

Wer eine eigenständige .exe-Datei möchte, die auch ohne installiertes Python läuft, führt einmalig build_HTML-Editor-BL.bat per Doppelklick aus.

  1. Python 3 muss installiert sein (bei der Installation "Add Python to PATH" ankreuzen).
  2. Doppelklick auf build_HTML-Editor-BL.bat.
  3. Das Skript installiert bei Bedarf automatisch PyInstaller und baut die EXE.
  4. Ergebnis: dist\HTML-Editor-BL.exe – ab jetzt startet start_HTML-Editor-BL.bat automatisch diese EXE, komplett ohne Terminal und ohne dass Python weiterhin benötigt wird.
Wichtig – was auf einem neuen PC wirklich nötig ist: Sowohl start_HTML-Editor-BL.bat als auch build_HTML-Editor-BL.bat prüfen selbstständig, ob Python vorhanden ist – sie installieren es aber nicht automatisch. Fehlt Python, erscheint nur ein Hinweis mit Link zu python.org. Automatisch nachinstalliert wird lediglich das kleine Python-Zusatzpaket PyInstaller beim Bau der EXE (und auch nur, wenn Python selbst schon da ist).

Für einen komplett voraussetzungsfreien PC: Einmal auf einem PC mit installiertem Python build_HTML-Editor-BL.bat ausführen. Die daraus entstehende Datei dist\HTML-Editor-BL.exe enthält die komplette Python-Umgebung eingebettet – sie lässt sich 1:1 (zusammen mit Handbuch.html und optional start_HTML-Editor-BL.bat) auf jeden anderen Windows-PC kopieren und läuft dort ganz ohne installiertes Python. Einen Webbrowser bringt Windows in aller Regel schon mit (mindestens Microsoft Edge) – auch dieser wird nicht automatisch installiert.

3. Die Oberfläche im Überblick

BereichBeschreibung
MenüleisteDatei, Bearbeiten, Ansicht, Hilfe – alle Funktionen sind zusätzlich hier erreichbar.
WerkzeugleisteDie wichtigsten Knöpfe als Kurzwahl. Beim Überfahren mit der Maus erscheint ein kurzer Hilfetext (Tooltip), der die Funktion erklärt.
Code-FensterLinks die Zeilennummern, rechts der HTML-Code mit farblicher Hervorhebung.
StatusleisteZeigt unten den Dateipfad, ob ungespeicherte Änderungen vorliegen, die Cursor-Position sowie – falls aktiv – den Port der Browser-Vorschau. Ab Version 1.7 erscheinen hier auch kurze Rückmeldungen (z. B. „Vorschau aktualisiert"), die nach wenigen Sekunden von selbst wieder verschwinden.

4. Datei öffnen, speichern, neu anlegen

Gibt es beim Schließen, Neu-Anlegen oder Öffnen noch ungespeicherte Änderungen, fragt das Programm automatisch nach, ob vorher gespeichert werden soll.

Zuletzt geöffnete Dateien (ab Version 2.0)

Im Menü Datei steht direkt unter „Öffnen …" ein Untermenü mit den 5 zuletzt geöffneten bzw. per „Speichern unter" neu benannten Dateien – sortiert nach der zuletzt verwendeten zuerst. Ein Klick auf einen Eintrag öffnet die betreffende Datei sofort (auch hier wird bei ungespeicherten Änderungen vorher nachgefragt).

Damit sich gleichnamige Dateien aus unterschiedlichen Ordnern unterscheiden lassen (z. B. mehrere Projekte mit jeweils einer index.html), zeigt jeder Eintrag zusätzlich zum Dateinamen den übergeordneten Ordner in Klammern an.

Wurde eine Datei inzwischen umbenannt, verschoben oder gelöscht, entfernt sie das Programm beim Aufklappen des Menüs automatisch aus der Liste – ein Klick auf eine nicht mehr vorhandene Datei kann dadurch nicht scheitern.

Über den untersten Eintrag „Liste leeren" lässt sich die Liste jederzeit von Hand zurücksetzen. Die Liste selbst wird in html_editor_bl_settings.json gespeichert und bleibt auch nach dem nächsten Programmstart erhalten.

5. Seite direkt aus dem Internet laden (URL)

Über Datei → Von Adresse (URL) öffnen …, den Werkzeugleisten-Knopf „Von URL" oder Strg+U lässt sich der HTML-Quelltext einer Internetseite direkt in den Editor laden – praktisch, um eine bereits veröffentlichte eigene Seite zu bearbeiten, ohne sie vorher von Hand herunterladen zu müssen.

  1. Adresse eingeben, z. B. www.meineseite.de – fehlt https://, wird es automatisch ergänzt.
  2. Der Quelltext erscheint sofort im Code-Fenster und kann normal bearbeitet werden.
  3. Sichern anschließend über Speichern unter … als lokale Datei.
Der Zeichensatz der Seite (z. B. Umlaute) wird automatisch erkannt – zuerst anhand der Angabe des Servers, sonst anhand der <meta charset>-Angabe im Dokument. Aus Sicherheitsgründen werden ausschließlich Adressen mit http:// oder https:// geladen.
Zwei wichtige Hinweise:
1. Geladen wird nur die HTML-Datei selbst – nicht die zugehörigen Bilder, Stylesheets oder Skripte. Sind diese auf der Originalseite über relative Pfade eingebunden (z. B. bilder/foto.png), fehlen sie in der Vorschau so lange, bis die Datei am passenden Ort neben diesen Ordnern gespeichert wurde.
2. Es wird bewusst kein Dateipfad übernommen: Strg+S fragt daher nach einem lokalen Speicherort. Ein direktes Zurückschreiben auf den Webserver findet nicht statt – dafür ist weiterhin ein FTP-Programm nötig.

6. Farbliche Hervorhebung des Codes

FarbeBedeutung
BlauHTML-Tags, z. B. <body>, <p>
HellblauAttributnamen, z. B. class, id
OrangeAttributwerte in Anführungszeichen, z. B. "main"
GrünKommentare <!-- … -->
Grau<!DOCTYPE …>
GelbbraunSonderzeichen (Entities), z. B. &amp;

Die Hervorhebung aktualisiert sich automatisch, während getippt wird.

Tempo beim Tippen (ab Version 1.7)

Bis Version 1.6 wurde nach jeder Eingabe das gesamte Dokument neu eingefärbt – und zwar Farbbereich für Farbbereich einzeln. Bei größeren Seiten kamen so mehrere tausend Einzelanweisungen pro Tastendruck zusammen; das Tippen wurde spürbar zäh und es konnten dabei leicht Vertipper entstehen.

Ab Version 1.7 wird nur noch der Bereich neu eingefärbt, der gerade auf dem Bildschirm zu sehen ist (zuzüglich eines Puffers ober- und unterhalb, damit beim Blättern nichts farblos aufblitzt) – und alle Bereiche einer Farbe werden mit einer einzigen Anweisung gesetzt. Auch die Zeilennummern und die Statusleiste werden nur noch dann neu gezeichnet, wenn sich dort tatsächlich etwas geändert hat.

Größe der SeiteAnweisungen je Neu-Einfärbung v1.6v1.7
ca. 15 KB1.22612
ca. 40 KB3.22612
ca. 80 KB6.62612
ca. 160 KB13.22612
Notbremse für außergewöhnlich große Dateien: Über Ansicht → Farbliche Hervorhebung des Codes lässt sich die Einfärbung ganz abschalten. Der Haken bleibt gespeichert und gilt auch nach dem nächsten Programmstart. Am Inhalt der Datei ändert das selbstverständlich nichts – nur an der Darstellung.

Einzelne, ungewöhnlich lange Zeilen (ab Version 1.8)

Manche Dateien enthalten – meist ungewollt – eine einzige, extrem lange Zeile: zum Beispiel minifiziertes CSS/JavaScript ohne Zeilenumbrüche, oder Code, den eine Browser-Erweiterung (z. B. ein Übersetzer-Add-on) beim Speichern einer Webseite in die Datei mit eingefügt hat. Tkinter, die technische Grundlage dieses Programms, verwaltet jede Zeile intern als eigene Struktur – bei einer einzelnen Zeile mit tausenden Farbbereichen wird das Einfärben spürbar zäh, unabhängig davon, wie klein die restliche Datei ist.

Ab Version 1.8 wird deshalb pro Einfärbe-Durchlauf nur noch eine Höchstmenge an Zeichen tatsächlich eingefärbt. Der Rest einer solchen ungewöhnlich langen Zeile bleibt einfach ungefärbt – am gespeicherten Inhalt ändert sich dadurch nichts, nur an der Darstellung dieser einen Zeile.

Hinweis: Taucht in einer Ihrer Dateien plötzlich eine riesige, unübersichtliche Zeile mit Inhalten wie moz-extension://… oder ähnlichem auf, stammt das in aller Regel nicht von Ihrer eigenen Seite, sondern von einer im Browser aktiven Erweiterung, die beim Speichern der Seite ihr eigenes Overlay mit in den HTML-Code geschrieben hat. Diese Zeile kann in der Regel gefahrlos gelöscht werden.

7. Suchen & Ersetzen

Über Strg+F, den Menüpunkt Bearbeiten → Suchen / Ersetzen … oder den Werkzeugleisten-Knopf öffnet sich ein kleines Fenster:

Beim Schließen des Suchfensters wird die gelbe Markierung automatisch wieder entfernt. Sie dient nur der Anzeige und verändert den HTML-Code selbstverständlich nicht.

8. Vorschau im Browser öffnen

Knopf „🌐 Vorschau im Browser" (oder Taste F5) öffnet die aktuelle Seite in Ihrem normalen Webbrowser (Chrome, Edge, Firefox, …) – so, wie sie später auch für andere aussehen wird.

Ab Version 1.7: Wird der Code im Editor geändert und Vorschau aktualisieren (Strg+R) gedrückt, lädt sich das Browser-Fenster innerhalb einer knappen Sekunde von selbst neu – ein Druck auf F5 im Browser ist nicht mehr nötig. Statt eines Hinweisfensters erscheint dazu nur noch eine kurze Meldung in der Statusleiste, die den Arbeitsfluss nicht unterbricht.

Läuft im Browser gerade der Bearbeiten-Modus (Bearbeiten: AN), wird bewusst nicht nachgeladen – sonst gingen die dort gerade gemachten Eingaben verloren. In diesem Fall erscheint in der Browser-Leiste der Hinweis, dass eine neuere Fassung bereitliegt; sobald „Bearbeiten" wieder ausgeschaltet wird, lädt die Seite automatisch nach.
Technischer Hinweis: Das Programm startet dazu einen winzigen, rein lokalen Webserver auf Ihrem eigenen PC (adresse 127.0.0.1, also nur auf diesem Rechner erreichbar – nichts wird ins Internet übertragen). Manche Firewalls fragen beim ersten Start einmalig nach einer Erlaubnis – das ist normal und kann bestätigt werden.

9. Vorschau-Browser auswählen

Standardmäßig wird beim Öffnen der Vorschau der Systemstandard-Browser verwendet. Über den Knopf mit der Aufschrift „Vorschau-Browser: …" in der Werkzeugleiste (oder Menü Ansicht → Vorschau-Browser wählen …) öffnet sich ein Auswahlfenster:

Die getroffene Auswahl wird in der Datei html_editor_bl_settings.json neben dem Programm gespeichert und bleibt dauerhaft erhalten – auch nach dem nächsten Programmstart – bis hier erneut ein anderer Browser gewählt wird.

10. Direkt im Browser bearbeiten (ganz ohne HTML-Wissen)

Das Besondere an HTML-Editor-BL: Sie müssen nicht immer im Code-Fenster arbeiten.

  1. Vorschau im Browser öffnen (siehe oben).
  2. Oben in der Browser-Seite erscheint eine kleine dunkle Leiste mit dem Knopf „Bearbeiten: AUS". Darauf klicken – er wechselt zu „Bearbeiten: AN".
  3. Jetzt einfach irgendwo in den Text der Seite klicken und normal tippen, löschen oder markieren und überschreiben – wie in einem Textprogramm.
  4. Vertippt? Die Knöpfe „↶ Rückgängig" und „↷ Wiederholen" in derselben Leiste machen einzelne Änderungen rückgängig bzw. stellen sie wieder her – beliebig oft hintereinander klickbar, genau wie Strg+Z/Strg+Y.
  5. Wenn alles passt: Knopf „Speichern" klicken.
  6. Zurück zum HTML-Editor-BL-Fenster wechseln: Der Code links wurde automatisch mit den neuen Änderungen aktualisiert und kann von dort ganz normal gespeichert werden (Strg+S).
Diese Direktbearbeitung eignet sich für Textänderungen, Löschen/Hinzufügen von Absätzen sowie einfache Anpassungen innerhalb der bestehenden Struktur. Für neue Bilder, Tabellen oder größere Layout-Änderungen wird weiterhin das Code-Fenster empfohlen.

Warum keine Zeilennummern in der Browser-Vorschau?
Die Browser-Vorschau zeigt die fertig gerenderte Seite – also so, wie sie später für Leser aussieht (Text, Absätze, Bilder), nicht den HTML-Quellcode. Da dort keine einzelnen Code-Zeilen mehr sichtbar sind, gibt es dort auch nichts, was man nummerieren könnte. Zeilennummern gehören daher bewusst zum Code-Fenster im Editor selbst (links), wo sie beim Auffinden bestimmter Code-Stellen helfen.

11. Zeilen-Sprung: Browser <-> Code-Editor

Ab Version 1.5 sind Vorschau und Code-Fenster miteinander verknüpft, ohne dass dafür sichtbare Zeilennummern in der Vorschau nötig sind:

Technischer Hinweis: Die Vorschau fragt dafür etwa zweimal pro Sekunde beim lokalen Vorschau-Server nach der aktuellen Cursorzeile (nur auf 127.0.0.1, also rein lokal). Diese Zuordnung wird bei jedem Öffnen bzw. Aktualisieren der Vorschau neu erstellt und ist unsichtbarer Teil der Vorschau – beim Speichern (egal ob über den „Speichern"-Knopf im Browser oder Strg+S im Editor) wird sie automatisch wieder vollständig entfernt und taucht nie in der gespeicherten Datei auf.

12. Tastenkürzel-Übersicht

TasteFunktion
Strg+NNeue Datei
Strg+ODatei öffnen
Strg+USeite von Adresse (URL) öffnen
Strg+SSpeichern
Strg+Umschalt+SSpeichern unter
Strg+ZRückgängig
Strg+YWiederholen
Strg+FSuchen / Ersetzen
F5Vorschau im Browser öffnen
Strg+RVorschau aktualisieren

13. Häufige Fragen & Fehlerbehebung

Muss ich die Browser-Vorschau nach einer Code-Änderung von Hand neu laden?
Seit Version 1.7 nicht mehr. Nach „Vorschau aktualisieren" (Strg+R) lädt sich das Browser-Fenster innerhalb einer knappen Sekunde selbst neu. Einzige Ausnahme: Solange dort Bearbeiten: AN aktiv ist, wird gewartet, damit die im Browser getippten Änderungen nicht verloren gehen – dort erscheint dann ein entsprechender Hinweis in der Leiste.

Das Tippen fühlt sich träge an?
Version 1.7 hat die Einfärbung des Codes von Grund auf umgebaut, Version 1.8 zusätzlich einzelne, ungewöhnlich lange Zeilen abgesichert (siehe Abschnitt 6). Sollte eine Datei außergewöhnlich groß sein oder eine einzelne sehr lange Zeile enthalten (z. B. durch eine Browser-Erweiterung eingefügter Code, siehe Abschnitt 6), lässt sich die farbliche Hervorhebung zusätzlich über Ansicht → Farbliche Hervorhebung des Codes komplett abschalten.

Es öffnet sich kein Browserfenster?
Prüfen Sie, ob ein Standardbrowser auf dem System eingerichtet ist. Alternativ die in der Statusleiste angezeigte Adresse (z. B. http://127.0.0.1:PORTNUMMER/) manuell in einen Browser eingeben.

Windows/Firewall zeigt eine Sicherheitswarnung?
Das Programm öffnet lediglich einen lokalen Server auf Ihrem eigenen Rechner (127.0.0.1) – es ist kein Internetzugriff nötig. Die Warnung kann gefahrlos bestätigt werden.

Python wurde nicht gefunden?
Python 3 von python.org installieren (Haken bei "Add Python to PATH" setzen) oder direkt build_HTML-Editor-BL.bat ausführen, um eine EXE zu erzeugen, die kein separat installiertes Python mehr benötigt.

Es wird kein passender Browser gefunden?
Über Ansicht → Vorschau-Browser wählen … lässt sich per „Andere .exe auswählen …" jedes beliebige Browser-Programm manuell festlegen.

14. Über / Autor / Haftungsausschluss

HTML-Editor-BL – Version 2.0
Autor: Bernhard Lickert
Entwickelt mit Claude (Anthropic)
Copyright © 2026 Bernhard Lickert

Haftungsausschluss: Dieses Programm wird ohne jegliche Gewährleistung bereitgestellt. Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Für Datenverlust, Schäden oder sonstige Folgen, die durch die Nutzung dieser Software entstehen, wird keinerlei Haftung übernommen.

15. Versionsverlauf

VersionÄnderungen
2.0 Neu: Menü Datei → Zuletzt geöffnete Dateien – ein Untermenü direkt nach „Öffnen …" mit den 5 zuletzt geöffneten bzw. unter neuem Namen gespeicherten Dateien, anklickbar zum sofortigen Öffnen. Zeigt bei gleichnamigen Dateien zusätzlich den übergeordneten Ordner an, entfernt nicht mehr vorhandene Dateien automatisch und bietet einen Eintrag „Liste leeren". Die Liste wird in html_editor_bl_settings.json gespeichert (siehe Abschnitt 4).
1.9 Fehlerbehebung: Im Menü Datei stand das Tastenkürzel bei „Neu", „Öffnen ...", „Von Adresse (URL) öffnen ..." und „Speichern" versehentlich doppelt (einmal im Menütext selbst, einmal in der eigentlich dafür vorgesehenen rechtsbündigen Spalte). In den Menüs Bearbeiten und Ansicht war es umgekehrt: Die Kürzel klebten unformatiert links im Menütext, statt sauber rechtsbündig zu erscheinen. Betroffen waren „Speichern unter ...", „Rückgängig", „Wiederholen", „Ausschneiden", „Kopieren", „Einfügen", „Suchen / Ersetzen ...", „Vorschau / Bearbeiten im Browser öffnen" und „Vorschau aktualisieren". Alle Menükürzel laufen jetzt einheitlich über die dafür vorgesehene Tk-eigene Spalte.
1.8 Weitere Beschleunigung beim Tippen: Version 1.7 hatte die Einfärbung auf den sichtbaren Bereich beschränkt – dabei blieb aber ein Fall unberücksichtigt: eine einzelne, extrem lange Zeile (z. B. minifiziertes CSS/JavaScript ohne Zeilenumbrüche oder von einer Browser-Erweiterung beim Speichern eingefügter Code) konnte trotzdem hunderte bis tausende Farbbereiche erzeugen, die Tkinter innerhalb dieser einen Zeile bei jedem Tastendruck neu aufbauen musste. Pro Einfärbe-Durchlauf wird jetzt eine Höchstmenge an Zeichen nicht überschritten; überzählige Farbbereiche einer solchen Zeile bleiben ungefärbt, der gespeicherte Inhalt ist davon nicht betroffen (siehe Abschnitt 6).

Konkret gemessen an einer 59-KB-Datei mit einer 18.000 Zeichen langen, von einer Übersetzer-Erweiterung eingefügten Zeile: rund 86 % weniger Tk-Farbregionen pro Einfärbe-Durchlauf gegenüber Version 1.7.
1.7 Deutlich schnelleres Tippen. Die farbliche Hervorhebung wurde von Grund auf neu gebaut: Statt nach jedem Tastendruck das gesamte Dokument Bereich für Bereich neu einzufärben, wird nur noch der sichtbare Ausschnitt behandelt, und alle Bereiche einer Farbe werden mit einer einzigen Anweisung gesetzt. Statt mehrerer tausend Einzelanweisungen sind es nun zwölf – unabhängig von der Größe der Datei (Vergleichstabelle in Abschnitt 6).

Weniger Arbeit im Hintergrund: Zeilennummern wurden bisher dreimal je Tastendruck komplett neu gezeichnet; jetzt geschieht das gebündelt und nur, wenn sich tatsächlich etwas geändert hat. Auch Statusleiste und Fenstertitel werden nur noch bei echten Änderungen angefasst. Reine Bewegungstasten (Pfeiltasten, Umschalt, Strg …) lösen überhaupt keine Neu-Einfärbung mehr aus.

Neu: Die farbliche Hervorhebung lässt sich über Ansicht → Farbliche Hervorhebung des Codes abschalten (bleibt gespeichert).

Neu: Die Browser-Vorschau lädt sich nach „Vorschau aktualisieren" von selbst neu – das bisherige Hinweisfenster entfällt und wurde durch eine kurze Meldung in der Statusleiste ersetzt. Während im Browser bearbeitet wird, wird bewusst gewartet, damit dort nichts verloren geht.

Fehlerbehebungen: Nach „Alles ersetzen" blieb der Text ungefärbt zurück – behoben. Das Handbuch wird jetzt über eine korrekt gebildete Dateiadresse geöffnet (das bisherige file://C:\… wurde von manchen Browsern abgelehnt). Der lokale Vorschau-Server arbeitet nebenläufig, sodass die regelmäßige Abfrage der Cursorzeile das Speichern aus dem Browser nicht mehr kurzzeitig blockieren kann.
1.6 Neu: HTML-Seiten lassen sich jetzt direkt über ihre Internetadresse laden (Datei → Von Adresse (URL) öffnen … bzw. Strg+U), inklusive automatischer Zeichensatz-Erkennung.

Verbesserung bei Suchen & Ersetzen: Das gefundene Wort war bisher praktisch nicht zu erkennen, weil die normale Textauswahl unter Windows blass dargestellt wird, solange der Eingabefokus im Suchfenster liegt. Der Treffer wird jetzt zusätzlich gelb hinterlegt und ist dadurch immer eindeutig sichtbar. Neu ist außerdem eine Anzeige von Fundzeile und Gesamtzahl der Treffer sowie automatisches Weitersuchen am Dateianfang, wenn das Ende erreicht ist.
1.5 Fehlerbehebung: Wurde beim Speichern über den Browser-Knopf „Speichern" die Seite mit eingeschaltetem Bearbeiten-Modus gespeichert, blieben contenteditable="true" und ein interner Abstands-Stil am <body>-Tag versehentlich in der gespeicherten Datei zurück. Das hatte zur Folge, dass Links in der veröffentlichten Seite nicht mehr anklickbar waren, weil der Browser die Seite weiterhin als bearbeitbar behandelte. Der Speicher-Vorgang entfernt jetzt zuverlässig alle internen Hilfsattribute.

Neu: Zeilen-Sprung zwischen Browser-Vorschau und Code-Editor in beide Richtungen (siehe Abschnitt 11).
1.4 Eigenes Programm-Icon ergänzt (Fenster-/Taskleisten-Symbol und EXE-Symbol): dunkles Code-Fenster mit hellblauem Rand. Icon-Dateien icon.png und icon.svg stehen zusätzlich einzeln zum Download bereit.
1.3 Browser-Bearbeiten-Leiste: Knöpfe „↶ Rückgängig" und „↷ Wiederholen" ergänzt (mehrfach hintereinander nutzbar). Mehrfach-Rückgängig im Code-Fenster zusätzlich fest abgesichert (unbegrenzte Undo-Stufen).
1.2 Werkzeugleiste: eigener Knopf „Speichern unter" ergänzt (bisher nur im Menü Datei vorhanden).
1.1 Fehlerbehebung: Der „Bearbeiten"-Knopf in der Browser-Vorschau reagierte nicht, weil beim Einfügen des Bearbeiten-Bausteins ein Zeichenfehler das eingebettete JavaScript ungültig gemacht hat – behoben.
Neu: Auswahl des Vorschau-Browsers (automatische Erkennung installierter Browser + manuelle Auswahl), Wahl bleibt dauerhaft gespeichert.
1.0Erste Version.